Eine Reihe der grössten Rechenzentrums- und KI-Anbieter der Welt, namentlich
Google,
AWS,
Meta,
Microsoft,
OpenAI und weitere, haben sich gegenüber der US-Regierung verpflichtet, selbst für die Stromversorgung ihrer KI-Rechenzentren zu sorgen. Damit will US-Präsident Trump verhindern, dass die Nachfrage nach Energie für Data Centers keine Auswirkungen auf die Strompreise von Privathaushalten haben, wie verschiedene Medien (
via "The Guardian") berichten.
Einzelne Gemeinden in den USA hatten sich aus Angst vor steigenden Strompreisen jüngst gegen den Bau von Rechenzentren auf ihrem Gebiet gewehrt, so Trump. Der Präsident erwartet, dass die nun unterzeichnete Vereinbarung sogar den gegenteiligen Effekt haben dürfte. Ob der Widerstand gegen den Rechenzentrums-Wildwuchs wirklich alleine auf diese Sorge zurückzuführen ist, muss sich nun erst zeigen.
Laut dem Abkommen sollen die Rechenzentrumsbetreiber unter anderem nun mit eigenen Kraftwerken den Strom für ihre KI-Workloads bereitstellen und sich finanziell am Ausbau des Stromnetzes zu beteiligen. Laut Experten ist die Wirksamkeit der Massnahmen aber ungewiss. Denn die finanzielle Beteiligung von Big Tech treibt die Geschwindigkeit des Ausbaus nicht zwingend voran, sondern entlastet vor allem die Staatskasse.
(win)