Gerüchten zufolge soll Windows 12 bereits im laufenden Jahr 2026 vorgestellt werden. Die verschiedenen Gerüchte-Puzzleteile sollen aus dem Umfeld von
Microsoft selbst und seinen Fertigungspartnern stammen, wie "PCWorld"
schreibt. Und wenn man den Stimmen glauben schenken will, soll die kommende Windows-Version nicht nur ein Feature-Upgrade, sondern eine recht einschneidende Weiterentwicklung sein.
Laut dem Bericht wird Windows 12 derzeit unter dem Codenamen Hudson Valley Next in Redmond gebaut. Eine der wichtigsten grundlegenden Änderungen soll die CorePC-Architektur sein, die dem Betriebssystem zugrunde liegt. Das OS soll damit modular aufgebaut und die einzelnen Module klarer voneinander abgetrennt sein. Das soll die Lancierung spezialisierter Versionen für bestimmte Einsatzszenarien ermöglichen, gleichzeitig aber auch granulare Updates erlauben.
Wer sich nun freut, dass dank einer modularen Architektur auch sämtliche KI-Features ausgeklammert werden könnten, wird laut diesen ersten Informationen aber möglicherweise enttäuscht. KI soll in Windows 12 nämlich nicht als zusätzliches Feature implementiert werden, sondern Teil der Basis des OS werden. Statt selektiv in Features zum Einsatz zu kommen, soll Copilot also flächendeckend und tief in Windows 12 verankert werden.
Wie schon bei Windows 11 wird Windows 12 voraussichtlich auch mit klaren Hardware-Anforderungen kommen. Vorausgesetzt wird dafür offenbar mindestens eine dedizierte NPU mit mindestens 40 TOPS Leistung.
Als ungefährer Zeitpunkt für die offizielle Vorstellung wird der Herbst 2026 vermutet. Das würde auch gleich mit dem offiziellen Ende der erweiterten Sicherheits-Updates (ESU) für Windows 10 zusammenfallen.
(win)