Binance, die weltgrösste Kryptowährungsbörse, ist einem Hackerangriff zum Opfer gefallen. Wie der "Spiegel"
meldet, soll durch den Angriff ein Schaden von 6,3 Milliarden Dollar verursacht worden sein. Gemäss dem aktuellen Stand der Ermittlungen ist es vermutlich nordkoreanischen Angreifern gelungen, über einen kompromittierten Laptop eines Ingenieurs Auszahlungen in Milliardenhöhe zu veranlassen. Binance lässt
via X verlauten, man arbeite mit Blockchain-Partnern zusammen, um die betroffenen Vermögenswerte einzufrieren, was bis jetzt bei drei Milliarden Dollar gelungen sei. Weiter versichert Binance, alle Vermögenswerte zu ersetzen, und betont, die Einlagen der Nutzer seien sicher. Zwischenzeitlich wurden Ein- und Auszahlungen ausgesetzt. Mittlerweile sind Einzahlungen wieder möglich; Auszahlungen sollen innert 48 Stunden ausgeführt werden können.
Wie mittlerweile verschiedene Sicherheitsunternehmen ermittelt haben, sollen mit hoher Wahrscheinlichkeit nordkoreanische Hacker für den Angriff verantwortlich sein. Binance erklärt, man arbeite eng mit den Strafverfolgungsbehörden zusammen, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.
(rd)