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KYC ohne Systembrüche: Compliance digital integrieren
Quelle: DeepCloud AG
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KYC ohne Systembrüche: Compliance digital integrieren

KYC umfasst Identifikation, Screening, Risikobeurteilung und Dokumentation. Werden diese Schritte über verschiedene Systeme verteilt, entstehen Medienbrüche. DeepKYC soll sie künftig in einem durchgängigen digitalen Prozess verbinden.
13. Oktober 2026




Wenn KYC über mehrere Systeme verteilt ist

Unternehmensnachweise prüfen, wirtschaftlich berechtigte Personen identifizieren, relevante Personen und Unternehmen screenen, Risiken beurteilen und Entscheidungen dokumentieren: Ein KYC-Prozess besteht aus zahlreichen Schritten.

Seit dem 1. Oktober 2026 stehen diese Aufgaben durch verstärkte Schweizer Geldwäschereivorschriften noch stärker im Fokus. Welche konkreten Pflichten gelten, hängt von der jeweiligen Tätigkeit und Situation ab.

Aus IT-Sicht liegt eine Herausforderung vor allem in der Prozessdurchgängigkeit. Werden Informationen aus unterschiedlichen Quellen zusammengetragen, Prüfungen in separaten Anwendungen durchgeführt und Ergebnisse anschliessend manuell dokumentiert, entstehen System- und Medienbrüche. Das erschwert nicht nur den Prozess, sondern auch die spätere Nachvollziehbarkeit.

Denn KYC endet nicht zwingend nach dem Onboarding. Bei periodischen Reviews sollte weiterhin ersichtlich sein, welche Informationen geprüft, welche Auffälligkeiten festgestellt und wie diese beurteilt wurden.

Ein Workflow statt einzelner Prüfungen

Hier setzt DeepKYC an. Die neue Anwendung von DeepCloud soll Unternehmensinformationen, Identifikationen, Screenings, Risikobeurteilungen, Entscheidungen und Nachweise in einem geführten digitalen Prozess zusammenführen.

Dabei soll KYC möglichst dort beginnen, wo die relevanten Geschäftsprozesse bereits stattfinden. DeepKYC lässt sich mit Abacus und anderer Business Software verbinden. Ein Prozess kann beispielsweise in Abacus starten, bei Bedarf an DeepKYC übergeben und anschliessend mit relevanten Resultaten und Dokumenten wieder in Abacus abgelegt werden.

Die Kundenprüfung wird damit nicht als isolierter Prozess neben der Business Software aufgebaut, sondern mit bestehenden Abläufen verbunden.

Identifikation und Screening verbinden

Innerhalb von DeepKYC werden die verschiedenen Schritte der Kundenprüfung zusammengeführt. Nachweise einer Organisation wie Registerauszüge können erfasst und der entsprechenden Organisation zugeordnet werden.

Wirtschaftlich berechtigte Personen, sogenannte UBOs, lassen sich digital mit DeepID, über einen Dokumentenupload oder manuell erfassen.

Beim Screening unterstützt DeepKYC die Prüfung relevanter Personen gegen Sanktionslisten, politisch exponierte Personen (PEP) und weitere Watchlists. Zu den berücksichtigten Quellen gehören unter anderem OFAC SDN, EU Council, UN Consolidated, UK HMT und SECO. Mögliche Treffer können innerhalb des Prozesses beurteilt und Entscheidungen inklusive Begründung dokumentiert werden.

Zum Abschluss werden Status, Entscheidungen und Nachweise in einem nachvollziehbaren Bericht zusammengeführt. DeepSign unterstützt dabei die digitale Versiegelung. Über DeepInfos lassen sich zudem relevante Unternehmensinformationen in die Prüfung einbeziehen.

Nachvollziehbarkeit über den gesamten Prozess

Der technische Mehrwert liegt damit nicht in einem einzelnen digitalen Check, sondern in der Verbindung der verschiedenen Prozessschritte. Informationen und Nachweise bleiben mit der jeweiligen Kundenprüfung verknüpft, anstatt über Anwendungen und Ablagen verteilt zu werden.

Das schafft gleichzeitig eine Grundlage für spätere Reviews: Bestehende Informationen und dokumentierte Entscheidungen können wieder in die Beurteilung einbezogen werden.

DeepKYC wird in den kommenden Wochen lanciert. Unternehmen, die ihre KYC-Prozesse digitaler und durchgängiger gestalten möchten, können bereits jetzt einen Beta-Zugang auf deepkyc.swiss anfragen oder sich an sales@deepcloud.swiss wenden.

Hinweis: Welche gesetzlichen und regulatorischen Pflichten für ein Unternehmen gelten, hängt von dessen Tätigkeit und konkreter Situation ab. Dieser Beitrag stellt keine Rechtsberatung dar.
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