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it-sa 2026: ESET setzt auf MDR und KI
Quelle: Eset Deutschland GmbH
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it-sa 2026: ESET setzt auf MDR und KI

Managed Detection and Response gewinnt deutlich an Bedeutung. Auf der it-sa zeigt ESET, wie KI und menschliche Expertise den 24/7-Schutz stärken. Und welche neuen KI-Sicherheitsfunktionen in ESET PROTECT Einzug halten.
30. September 2026



Noch vor wenigen Jahren war Managed Detection and Response vor allem ein Thema für grosse Unternehmen mit eigenem Security-Team. Inzwischen ist MDR deutlich breiter im Markt angekommen. Unternehmen wollen Angriffe rund um die Uhr erkennen und abwehren können, ohne dafür selbst ein SOC im Schichtbetrieb aufzubauen.

Wie weit dieser Trend reicht, zeigt ein Blick in besonders sensible Bereiche. Laut einer aktuellen ESET-Studie mit Techconsult wollen 85,5 Prozent der befragten Krankenhausentscheider in Deutschland in den kommenden zwölf Monaten in EDR oder MDR investieren beziehungsweise bestehende Lösungen ausbauen.

MDR wird zum festen Baustein

Für ESET gehört MDR deshalb zu den zentralen Themen der it-sa 2026. Der Rund-um-die-Uhr-Ansatz hat einen sehr praktischen Grund: Laut aktuellem ESET MDR Threat Report entfiel im zweiten Quartal ein Viertel der erfassten Aktivitäten auf die Zeit ausserhalb der üblichen Arbeitsstunden zwischen 8 und 17 Uhr. Hinzu kommt die Bandbreite der Angriffe: Viele dieser Aktivitäten wirken für sich genommen zunächst wenig spektakulär. Erst wenn verschiedene Signale zusammengeführt und im richtigen Kontext bewertet werden, entsteht ein belastbares Bild.

ESET MDR und ESET MDR Ultimate verbinden die kontinuierliche Überwachung mit Threat Intelligence, Automatisierung und der Arbeit erfahrener Security-Analysten. Sie bewerten verdächtige Aktivitäten, setzen Prioritäten und reagieren auf Vorfälle. Interne IT-Teams müssen diese Expertise damit nicht vollständig selbst vorhalten.
Für unterschiedliche Anforderungen bietet ESET mehrere Varianten. Neben ESET MDR und ESET MDR Ultimate stehen mit ESET PROTECT MDR und ESET PROTECT MDR Ultimate umfassende Lösungspakete auf Basis der ESET PROTECT Plattform bereit.

KI ist bei ESET MDR längst Teil des Alltags. Sie unterstützt einen grossen Teil der Erkennungs- und Reaktionsprozesse, wertet Daten aus und hilft dabei, relevante Vorfälle schneller einzuordnen. Menschliche Analysten bleiben zentral, wenn Signale bewertet und Entscheidungen getroffen werden müssen. Von der Erkennung bis zur Behebung eines Vorfalls vergehen im Durchschnitt rund sechs Minuten.

KI-Sicherheit wird Teil der ESET PROTECT Plattform

ESET baut auch seine ESET PROTECT Plattform mit neuen KI-Funktionen aus. Sie ergänzen die bestehende, mehrschichtige Sicherheitsarchitektur um Schutzmechanismen für Risiken, die mit autonomen KI-Systemen entstehen.

ESET AI Agent Security setzt direkt an der Endpoint-Security an und prüft Komponenten, mit denen KI-Agenten arbeiten – etwa Apps, Skills, Code oder externe URLs. ESET AI Behavioral Monitoring schaut auf das Verhalten: Was tut ein Agent tatsächlich? Greift er auf Ressourcen zu, die für seine Aufgabe gar nicht vorgesehen sind? Führt er verdächtige Aktionen aus? Genau solche Abweichungen sollen sichtbar werden.

Auch Analyse und Reaktion werden erweitert. ESET LiveCortex führt als Korrelations- und Reaktions-Engine Ereignisse aus verschiedenen Bereichen zusammen. ESET LiveAI liefert zusätzlichen Kontext für die Bearbeitung von Vorfällen. Die neuen Funktionen fügen sich damit in vorhandene Schutzebenen ein, statt eine weitere isolierte Sicherheitsinsel zu schaffen.

Eigene KI als strategische Basis

Neu ist KI für ESET allerdings nicht. Bereits 1997 experimentierten die Entwickler mit neuronalen Netzen zur Bedrohungserkennung. 2026 investiert das Unternehmen weitere 40 Millionen Euro in KI und speziell für Cybersecurity entwickelte „Security-First“-Technologien. ESET spricht selbst von einem souveränen KI-Portfolio.
Für europäische Unternehmen ist die Herkunft der Technologie interessant. Digitale Souveränität betrifft längst mehr als Datenstandorte und Regulierung. Es geht zunehmend darum, wer zentrale Technologien der eigenen Cyberabwehr entwickelt und wie eng diese in die vorhandene Sicherheitsarchitektur eingebunden sind. Für einen europäischen Security-Hersteller wie ESET ist die eigene KI-Entwicklung deshalb mehr als ein zusätzliches Feature.

Wie MDR und die neuen KI-Funktionen in der Praxis aussehen, zeigt ESET vom 27. bis 29. Oktober 2026 auf der it-sa in Nürnberg. Besucher finden den Stand in Halle 9, Stand 434.

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