Motorola und die GrapheneOS Foundation haben am Mobile World Congress eine langfristige Partnerschaft angekündigt. Damit beginne eine neue Ära der Smartphone-Sicherheit. Die GrapheneOS Foundation gilt als führende Non-Profit-Organisation in den Bereichen fortgeschrittene Mobile Security und bietet ein gehärtetes Mobile-Betriebssystem auf Basis von Android Open Source (AOSP) an. Zusammen wollen Motorola und die Foundation an künftigen Geräten arbeiten, die auf Kompatibilität mit GrapheneOS hin entwickelt werden. Bis dato unterstützt GrapheneOS offiziell ausschliesslich Pixel-Smartphones von Google.
Konkret dürfte dies bedeuten, dass GrapheneOS in Zukunft auf mindestens einem Motorola-Smartphone vorinstalliert sein wird, wie ein Sprecher der GrapheneOS Foundation sagt: "Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit
Motorola, um das branchenführende, auf Datenschutz und Sicherheit ausgerichtete mobile Betriebssystem GrapheneOS auf deren Smartphones der nächsten Generation zu bringen. Wir begrüssen diesen bedeutenden Schritt von Motorola zur Verbesserung der mobilen Sicherheit."
Darüber hinaus wollen die beiden Partner auf Basis der Engineering-Pionierarbeit von GrapheneOS, der jahrzehntelangen Erfahrung von Motorola bezüglich Security, von Erkenntnissen der User und mithilfe der Thinkshield-Lösungen der Motorola-Mutterfirma Lenovo neue Sicherheits- und Privatsphäretechnologien erforschen und entwickeln. Die Zusammenarbeit soll in den kommenden Monaten ausgebaut und fortgeführt werden, konkrete Ergebnisse werden später bekanntgegeben. Es ist also derzeit noch unklar, welche Motorola Geräte ab wann mit GrapheneOS ausgeliefert werden - Laut früheren Aussagen der Foundation erfüllen bisherige Smartphones des Herstellers die Hardware-Anforderungen für den Einsatz von GrapheneOS noch nicht.
(ubi)