Libreoffice Online wird wieder weiterentwickelt. Das Repository für die Browser-basierte Version der Open-Source-Office-Lösung wurde 2022 eingefroren und seit da nicht mehr gepflegt. Die Einstellung wurde durch den damaligen Vorstand der Stiftung hinter dem Projekt (The
Document Foundation, TDF) getroffen. Laut der heutigen Vorstandsvorsitzenden Eliane Domingos sei die Entscheidung 2022 von Vorstandsmitgliedern getroffen worden, die in kommerziell motivierten Interessenskonflikten standen. Begründet wurde der Freeze mit bekannten Sicherheitsproblemen und mangelhaftem Engagement rund um die Online-Version.
Die nun getroffene Entscheidung, das Repo wieder für die Community zugänglich zu machen und damit die Weiterentwicklung zu ermöglichen, wurde erneut durch das 7-köpfige Board mit fünf Pro- und zwei Gegenstimmen getroffen.
Nach der Öffnung des Repositories will die Foundation nun adäquate Warnungen verfassen, mit denen die Phase überbrückt werden soll, bis die TDF Libreoffice Online wieder als sicher und nutzbar einstufen kann. Weiter will man aktiv mit der Community zusammenarbeiten, um die Online-Version voranzutreiben, wie die Vorstandsvorsitzende Domingos
im Threat zur Abstimmung schreibt.
(win)