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Microsoft verzichtet auf Mailversand-Limiten in Exchange Online
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Microsoft verzichtet auf Mailversand-Limiten in Exchange Online

Aufgrund von Kundenreklamationen verzichtet Microsoft darauf, den Mailversand pro Postfach auf 2000 Empfänger pro Tag zu begrenzen. Ursprünglich war geplant, die neuen Limiten im Verlauf dieses Jahres einzuführen.
8. Januar 2026

     

Microsoft hat die Einführung einer Begrenzung der sogenannten External Recipient Rate Limit auf unbestimmte Zeit verschoben, so ein Bericht von "Neowin". Im April 2024 hat Microsoft angekündigt, man werde die Zahl der Mails, die an externe Empfänger pro Postfach gesendet werden können, auf 2000 pro Tag begrenzen. Ursprünglich hätte die Änderung im Januar 2026 in Kraft treten sollen, später wurde der Schritt für Neukunden wie auch für Trial-Accounts auf April 2026 und für Bestandskunden auf Oktober 2026 verschoben.

Wie Microsoft nun via Exchange Team Blog ankündigt, will man vom Wechsel jetzt für unbestimmte Zeit absehen. Als Grund nennt der Konzern Beschwerden von Kundenseite, da die Beschränkungen wesentliche operative Herausforderungen mit sich bringen würden. Man nehme das Feedback ernst und wolle die Sicherheit mit der Benutzerfreundlichkeit in Einklang bringen. Die Ziele der ursprünglichen Massnahme blieben jedoch unverändert: Es gelte, den Missbrauch von Exchange Online zu bekämpfen und Spam und anderen böswilligen Mailaktivitäten Einhalt zu gebieten.


Nach wie vor in Kraft sind allerdings die Empfänger-Limiten auf Tenant-Ebene, die Microsoft im Frühjahr letzten Jahres eingeführt hat ("Swiss IT Magazine" berichtete). (rd)


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