Microsofts Entwickler geben offenbar zu viel für KI-Tokens aus. Laut
einem Bericht von "404 Media" (Paywall,
via "Yahoo Finance") hat ein Manager von
Microsoft den Entwicklern des Unternehmens in einem internen Memo mitgeteilt, dass die ungebremste KI-Nutzung nun ein Ende haben müsse. Die Microsoft-Devs geben demnach monatlich je zwischen hunderten bis tausenden Dollar pro Monat für Tokens aus. Das Phänomen, möglichst viele Tokens zu verbrauchen, um besonders produktiv zu erscheinen (aber nicht zwingend zu sein), nennt sich Tokenmaxxing.
"Wir optimieren nicht für Tokenmaxxing", ist daher im Memo zu lesen. CEO Satya Nadella legt nach und appelliert an seine Entwickler, keine ressourcenintensiven und damit teuren Frontier-Modelle auf einfache Tasks loszulassen. Stattdessen sollen schlankere, günstigere Modelle genutzt werden.
So sollen die Ranglisten für den grössten Token-Verbrauch bei Microsoft nun mit geregelten und strengen Token-Budgets ersetzt werden. Ausserdem soll mit verschiedenen Mitteln sichergestellt werden, dass die Devs standardmässig einfachere und günstigere Modelle einsetzen. Frontier-Modelle sollen nur noch bei hochkomplexen Tasks zum Einsatz kommen. Weiter können Admins nun monatliche Grenzen für die Ausgaben von Teams und User Levels definieren.
(win)