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GenAI wächst stark und verändert unser Suchverhalten im Netz
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GenAI wächst stark und verändert unser Suchverhalten im Netz

Die Zahlen rund um die Nutzung und App-Downloads zeigen das massive Wachstum im letzten Jahr. Weiter zeigen sich die Folgen der KI-Integration bei der Websuche nun in Zahlen.
29. Juli 2026



GenAI-Websites verzeichnen heute rund 70 Prozent mehr Besucher als noch vor einem Jahr. Total zählt ein Report von Similarweb, einem Spezialisten für Website-Traffic-Monitoring, 9.5 Milliarden Zugriffe zwischen Juni 2025 und Mai 2026. Während bei dieser Entwicklung vor allem Anthropic und Google Boden gutmachen konnten, gehen die Marktanteile von OpenAI merklich zurück – im Juni 2025 war ChatGPT mit knapp 80 Prozent Markanteil noch absolut dominant, liegt OpenAIs Chatbot heute noch bei 54 Prozent.


Die Zahl der Downloads von GenAI-Apps stieg im selben Zeitraum um 58 Prozent auf 4,4 Milliarden. Im Vergleich zu Juni 2025 verzeichnen fast alle Anbieter starkes Wachstum bei den Download-Zahlen. ChatGPT ist auch hier klarer Marktführer und konnte gegenüber 2025 um 87 Prozent zulegen, Googles Gemini auf Platz zwei wurde 31 Prozent öfters heruntergeladen als in der Vorjahresperiode. Die stärksten Wachstumszahlen verzeichnen Meta (+435 %) und Anthropics Claude (+349 %). Grosser Verlierer bei den App-Downloads ist Microsoft: Die Copilot App büsste bei den Downloads gegenüber dem Vorjahr 31 Prozent ein.
Auch dokumentiert die Untersuchung, wie der KI-Modus in Suchmaschinen die Interaktion der Nutzer mit den Engines verändert, was erwartungsgemäss beachtlich ist. Heute wird demnach bei mehr als 40 Prozent der Websuchen eine KI-generierte Zusammenfassung der Ergebnisse (AI Overview) angezeigt. Auch ist eine Veränderung des Suchverhaltens zu bemerken: Die Suchanfragen wurden im Schnitt länger. Vor allem Suchanfragen über fünf Wörter nahmen zu – die Vermutung, dass dies wegen voll ausgeschriebenen Fragen an die KI passiert und die Nutzer bei Google ähnlich prompten wie bei Chatbots, liegt damit nahe.

Dazu verschiebt sich die Nutzung betreffend Alter spürbar. Während vor einem Jahr Menschen unter 35 Jahren noch mehr als die Hälfte der Nutzerschaft ausmachten, liegt dieser Anteil heute deutlich tiefer. Besonders die Altersgruppen über 45 Jahren haben bei der Nutzung spürbar zugelegt.


Der gesamte Report wird hier zum Download angeboten. (win)


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