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Meta muss KI-Assistenten anderer Hersteller für Whatsapp zulassen
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Meta muss KI-Assistenten anderer Hersteller für Whatsapp zulassen

Seit Oktober 2025 bietet Meta keine Möglichkeit mehr, KI-Chatbots der Konkurrenz in Whatsapp zu nutzen. Unter Androhung hoher Bussen soll Meta nun gezwungen werden, Dritthersteller-KIs nun wieder zuzulassen.
10. Juni 2026

     

Whatsapp muss in der EU neben seinem eigenen Meta-AI-Chatbot auch KI-Assistenten der Konkurrenz zulassen. Dies hat die Europäische Kommission angeordnet. Die Massnahme wird inmitten eines laufenden Wettbewerbsverfahren verhängt, in dem geprüft wird, ob Meta mit dem exklusiven Einsatz des eigenen Chatbots gegen die Wettbewerbsbestimmungen der EU verstösst. Das Verfahren wurde Ende 2025 eingeleitet ("Swiss IT Magazine" berichtete).

Die Anordnung soll laut der EU-Kommission nun verhindern, dass während der Untersuchung ein "schwerer und nicht wiedergutzumachender Schaden für den Wettbewerb auf diesem wachsenden Markt" entstehe.


Hintergrund ist die beherrschende Stellung von Whatsapp im europäischen Markt. Diese wurde missbraucht, indem die Konkurrenzprodukte weitgehend ausgesperrt wurden, so die Kommission weiter.

Die entsprechende API war für Dritthersteller bereits einmal offen, bis Meta sie im Oktober 2025 sperrte. Verlangt wird nun eine Wiederherstellung dieses Zustandes. Falls Meta nicht Folge leistet, drohen wohl hohe Bussen. (win)


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