Das Zentrum SDS – Souveräne Digitale Schweiz startet per sofort offiziell seine Aktivitäten und stellt die 31 Gründungsmitglieder vor. Gegründet wurde das Zentrum SDS, initiiert vom Institut Public Sector Transformation (IPST) der
Berner Fachhochschule, bereits im Sommer 2025 ("Swiss IT Magazine"
berichtete). Der Zusammenschluss will verschiedene Akteure aus dem privaten und öffentlichen Sektor zusammenbringen, um sich gemeinsam für den Einsatz offener Technologien, für digitale Souveränität und gegen Abhängigkeit von Herstellern einzusetzen.
Unter den Gründungsmitgliedern finden sich staatliche Akteure wie das Kommando Cyber, der Kanton Solothurn oder Organisation und Informatik (OIZ) der Stadt Zürich, aber auch eine Reihe Mitglieder aus der Privatwirtschaft wie
Switch,
Adfinis,
Infomaniak,
Swisscom und viele weitere. Das Netzwerk nimmt auch weiterhin neue Mitglieder auf, Interessierte
finden hier mehr Informationen und Möglichkeiten zur Anmeldung.
In den nun folgenden Monaten will das Zentrum SDS vier Arbeitsgruppen bilden. Deren Themenblöcke sind die Finanzierung und Beschaffung von Open Source Technologien, der digital souveränen Workplace-Lösung OpenDesk, Schweizer Cloud-Angeboten sowie Open Source KI-Platt¬formen. Mehr Informationen zu den Arbeitsgruppen und eine vollständige Liste aller Mitwirkenden sind
hier einsehbar.
Weiter organisiert das Zentrum SDS
die Veranstaltung Transform am 5. Mai. Unter anderem wird dort Dirk Schrödter, Digitalisierungsminister des deutschen Bundeslandes Schleswig-Holstein zum Einsatz von Open Source im öffentlichen Sektor sprechen. Das Bundesland hat Erfahrung: Bereits
seit 2024 läuft die Umsetzung einer durchgängigen Open-Source-Strategie im Verwaltungsapparat.
(win)