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Microsoft will Windows mit 'K2' wirklich umkrempeln
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Microsoft will Windows mit "K2" wirklich umkrempeln

Unter dem Projektnamen K2 soll Microsoft jetzt ernst machen mit der Qualitätsverbesserung von Windows – angefangen mit der Abkehr von möglichst schnell veröffentlichten neuen Features bis zum internen Kulturwandel in der Windows-Sparte.
27. April 2026

     

Der bei Microsoft für die Windows-Sparte zuständige President Pavan Davuluri erklärte im März 2026, man wolle die Pain Points von Windows 11 jetzt angehen ("Swiss IT Magazine" berichtete), dies nachdem Windows-User in der Vergangenheit die Stossrichtung von Microsoft bezüglich Windows-Entwicklung und daraus resultierende Missliebigkeiten immer wieder kritisiert hatten. Per Ende 2026/Anfang 2027 soll die Qualität von Windows 11 so sehr zunehmen, dass die Nutzer das System mit Stolz einsetzen – so jedenfalls das Ziel von Microsoft.


Zac Bowden von "Windows Central" berichtet nun, das Microsoft es mit dem Qualitätsversprechen ernst nimmt und beruft sich dabei auf interne Quellen. In der zweiten Hälfte 2025 hat Microsoft demnach ein Projekt namens Windows K2 in Gang gesetzt, das die wichtigsten kritisierten Punkte im heutigen Windows korrigieren soll – von der übertriebenen Präsenz von KI-Features bis zu Performance- und Stabilitätsproblemen. Bei "K2" soll es sich indes nicht um einen spezifischen Windows-11-Release handeln, sondern um eine fortlaufende Initiative zur Verbesserung der Qualität aktueller und künftiger Windows-Ausgaben.
K2 basiert demnach auf den drei Grundpfeilern Performance, Zuverlässigkeit und handwerkliche Qualität und kümmert sich nicht nur um die Verbesserung von Windows, sondern auch darum, dass die Entwicklungsteams intern besser zusammenarbeiten und Code zum Produkt Windows beitragen können. Die nicht näher genannten Quellen gaben Bowden zu verstehen, es finde bei Microsoft gegenwärtig ein riesiger Kulturwandel statt. Teams sollen nicht mehr primär dazu angehalten sein, neue Features so schnell wie möglich zu liefern – sie sollen sich statt auf Agilität neu auf Qualität fixieren. Neue Funktionen sollen in Zukunft erst dann veröffentlicht werden, wenn sie ein bestimmtes Qualitätsniveau erreicht haben – und die Schwelle soll dabei deutlich höher liegen als bisher.


Als vierter Grundpfeiler soll zudem die Community hinzukommen: Microsoft möchte mit K2 erreichen, dass es rund um Windows wieder eine Community von Fans und Enthusiasten gibt, mit Insider-Meetups und vermehrter Präsenz von Mitgliedern der Windows-Entwicklungsteams in Social Media und in Diskussionsforen, um direkt auf die Anliegen der User eingehen zu können. (ubi)


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