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Frankreich verabschiedet sich von Windows
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Frankreich verabschiedet sich von Windows

Statt mit Windows sollen Rechner in den Verwaltungseinheiten von Frankreich künftig mit einer Linux-Distribution bestückt werden. Nachdem man sich damit bereits von Teams und Windows verabschiedet hat, sollen nun auch souveräne Alternativen für weitere Anwendungen geprüft werden.
15. April 2026

     

Der französische Staatsapparat verabschiedet sich von Windows. Stattdessen soll künftig ein Linux-Client bei den Staatsangestellten zum Einsatz kommen. Das verkündet das französische Digitalisierungs-Ministerium DINUM. Bereits Anfang 2026 gab die französische Regierung bekannt, dass sie fortan nicht mehr Teams und Zoom für Videokonferenzen nutzen und stattdessen fortan auf die französische Videokonferenzplattform Visio setzen wird. Mit dem Abschied von Windows will man weiter die digitale Souveränität verbessern.


Auch darüber hinaus soll geprüft werden, wie der Staatsapparat die Abhängigkeit von Big-Tech-Lösungen weiter reduzieren kann. Bis zum Herbst sollen entsprechende Abklärungen von den verschiedenen Ministerien durchgeführt werden. Abgesehen vom Betriebssystem und der Videokonferenzlösungen sollen auch Alternativen zu Antivirenprogrammen, Kollaborationslösungen, KI-Tools und Datenbanken evaluiert werden. (win)


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