cnt
Microsoft verpflichtet sich zu mehr Windows-Qualität
Quelle: Depositphotos

Microsoft verpflichtet sich zu mehr Windows-Qualität

In einem Commitment zur Qualität von Windows verspricht Microsofts Windows-Chef Pavan Davuluri zahlreiche Verbesserungen, die bereits in den Insider Builds vom März und April 2026 umgesetzt werden sollen.
24. März 2026

     

Dass viele User mit der Qualität von Windows nicht gerade zufrieden sind, ist auch Microsoft bewusst – zu viele und fehlerhafte Updates, hoher Speicherbedarf, wenig leistungsfähiger File Explorer et cetera. In einem Blogbeitrag für Windows Insider legt Pavan Davuluri, Executive Vice President, Windows + Devices bei Microsoft, Nun erstmals ein Commitment zur Verbesserung der Windows-Qualität ab Und schildert Verbesserungen, die Insider Builds bereits im März und April 2026 umgesetzt werden sollen.

Die Taskbar wird sich in Zukunft auch vertikal an den Bildschirmrändern sowie horizontal am oberen Rand des Bildschirms platzieren lassen – ein offenbar oft geäusserter Feature-Wunsch. KI soll in Windows künftig dort vorkommen, wo es am meisten Sinn ergibt, "mit Fingerspitzengefühl und zielgerichtet". Pavuluri verspricht zudem mehr Kontrolle über Widgets und Feeds: "Widgets sollten nützlich und relevant wirken, nicht ablenkend oder überfordernd", und für den Discovery Feed verspricht er weitgehende Personalisierungsmöglichkeiten.


Der File Explorer wird künftig schneller und zuverlässiger arbeiten, er sei eine der meistgenutzten Oberflächen von Windows. Zunächst will man sich auf einen schnelleren Start der App konzentrieren, ebenfalls vorgesehen ist reduziertes Flackern, bessere Navigation und zuverlässige Performance bei alltäglichen Aufgaben rund um Dateien. Dem zugrunde liegen dürfte auch eine Reduktion des Speicherbedarfs von Windows, die wohl sehr vielen Nutzern entgegenkäme.
Ein weiteres Versprechen betrifft Updates. Das Erscheinen von Updates soll in Zukunft voraussehbar und planbar werden, sodass die Arbeit am PC weniger oft und zu geeigneteren Zeiten unterbrochen wird. Updates direkt bei der Einrichtung eines neuen Systems soll man künftig überspringen und damit schneller mit dem PC arbeiten können. Ausserdem soll es weniger zu automatischen Neustarts und Benachrichtigungen kommen. Und wer gerne Rückmeldungen an Microsoft schickt, wird ab sofort mit einem verbesserten Feedback Hub bedient.


Zu guter Letzt will Microsoft das Windows Insider Program selbst verbessern. Es sei einfacher zu verstehen sein, unter anderem dank klarerer Definition der Channels, einfacherem Zugang zu neuen Features, Builds mit besserer Qualität und zusätzlichen Möglichkeiten, direkt mit Microsoft zu interagieren. (ubi)


Weitere Artikel zum Thema

Microsoft liefert Hotpatch-Update gegen Bluetooth-Probleme

17. März 2026 - Mit dem ausserplanmässigen Update KB5084897 korrigiert Microsoft ein Bluetooth-Problem, das auf Windows-11-Enterprise-Systemen mit aktiviertem Hotpatching auftritt: Bluetooth-Geräte sind in der Verbindungsliste nicht mehr sichtbar.

Microsoft rudert zurück: weniger Copilot-Bloat in Windows 11

16. März 2026 - Copilot sollte eigentlich tief in Windows 11 integriert und sozusagen zum Dreh- und Angelpunkt des Betriebssystems werden. Für viele ist Copilot aber besonders eines: Bloatware. Um sich nicht weiter unbeliebt zu machen, wird nun zurückgerudert.

Windows-Preview unterstützt Monitore mit über 1000Hz

13. März 2026 - Ein neues Vorschau-Update ermöglicht, dass Windows 11 Bildschirme mit Bildwiederholfrequenzen von über 1000Hz unterstützt. Daneben liefert das Update diverse weitere Neuerungen und Verbesserungen.


Artikel kommentieren
Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.

Anti-Spam-Frage: Wie hiess im Märchen die Schwester von Hänsel?
GOLD SPONSOREN
SPONSOREN & PARTNER