Anthropic und
OpenAI stellen neue Versionen ihrer Modelle für Programmierarbeit und länger laufende Agentenaufgaben vor.
Anthropic bringt Claude Opus 4.6 und beschreibt bessere Code-Reviews, Debugging und zuverlässigere Arbeit in grossen Codebasen, während OpenAI mit GPT-5.3-Codex ein schnelleres agentenbasiertes Codierungsmodell ankündigt, das für längere Aufgaben ausgelegt ist.
Bei Claude Opus 4.6
nennt Anthropic als neue Option ein Kontextfenster mit 1 Million Token in der Beta. Damit soll das Modell sehr viel mehr Text und Projektmaterial in einer Sitzung berücksichtigen können. Zusätzlich nennt das Unternehmen neue Steuerungen für Entwickler, darunter mehrere Aufwandsstufen und Kontextkomprimierung in der Beta, damit längere Aufgaben nicht an Kontextgrenzen scheitern.
OpenAI
beschreibt GPT-5.3-Codex als Modell, das die Codierungsleistung von Codex mit stärkerem logischem Denken verbinden soll und dabei 25 Prozent schneller sei als der Vorgänger. Der KI-Anbieter schreibt zudem, das Modell eigne sich für Aufgaben, bei denen die KI über viele Schritte arbeitet, etwa recherchiert, Werkzeuge nutzt und Ergebnisse umsetzt, und dass man währenddessen weiter eingreifen könne, ohne den Kontext zu verlieren.
Beide Anbieter stellen die Modelle als Werkzeuge für den Einsatz im Arbeitsalltag dar, nicht nur für einzelne Code-Schnipsel. Anthropic nennt dafür neben Programmierung auch Aufgaben wie Analysen und das Arbeiten mit Dokumenten, Tabellen und Präsentationen, während OpenAI betont, GPT-5.3-Codex solle im gesamten Software-Alltag helfen, vom Debugging bis zu Textarbeit und Planung.
(dow)