Claude soll weiterhin ohne Anzeigen und Produktplatzierungen auskommen und nicht von Werbetreibenden beeinflusst werden.
Anthropic schreibt, Nutzer würden keine "gesponserten" Links neben ihren Konversationen sehen, und Claudes Antworten sollten weder von Werbetreibenden gesteuert noch mit Produktplatzierungen von Drittanbietern ergänzt werden.
Der KI-Entwickler
begründet die Entscheidung damit, dass KI-Gespräche grundlegend anders seien als die Nutzung von Suchmaschinen oder sozialen Medien. Das Unternehmen verweist auf eigene Auswertungen, die unter Wahrung von Vertraulichkeit und Anonymität durchgeführt worden seien, und schreibt, ein beträchtlicher Teil der Gespräche behandle sensible oder sehr persönliche Themen, zudem gehe es häufig um konzentriertes Arbeiten oder komplexe Softwareentwicklung.
Der Konzern sagt, ein werbebasiertes Modell würde Anreize schaffen, die nicht immer mit "richtiger Hilfsbereitschaft" vereinbar seien, und könne es schwerer machen zu erkennen, ob Empfehlungen kommerzielle Absichten verfolgen. Als Alternative nennt der Betreiber Einnahmen aus Unternehmensverträgen und kostenpflichtigen Abonnements, zudem wolle man Handelsszenarien und Integrationen mit Drittanbieter-Tools wie
Figma, Asana und
Canva unterstützen, solange diese Interaktionen vom Nutzer ausgehen.
(dow)