Passwortgeschützte Dateien aus Word, Excel oder Powerpoint lassen sich in
Google Drive erstmals ohne Umweg bearbeiten. Google
erklärt, dass dafür bisher oft Drittanbieter-Programme nötig waren, weil geschützte Office-Dateien in Drive nicht direkt bearbeitet werden konnten.
Beim Öffnen einer geschützten Datei fragt Drive laut Google zuerst das Passwort ab. Anschliessend können Nutzer zwischen "Vorschau" und "Bearbeiten" wählen, wobei die Vorschau die Datei nur schreibgeschützt anzeigt.
Wer "Bearbeiten" auswählt, öffnet die Datei in Google Docs, Google Tabellen oder Google Präsentationen. Google weist darauf hin, dass dabei das Passwort entfernt wird, damit die Datei bearbeitet werden kann, und sie danach ohne Passwortschutz in Drive liegt.
Der Rollout läuft laut Google gestaffelt. Für Rapid Release-Domains wird die Funktion bis 16. Januar 2026 verteilt, für Scheduled Release startet sie am 19. Januar 2026 und endet am 21. Januar 2026. Laut Google steht sie Google-Workspace-Kunden, Workspace-Individual-Abonnenten und auch normalen Google-Konten zur Verfügung, und Administratoren können sie nicht zentral deaktivieren oder steuern.
(dow)