Swisscom stampft Tapit ein und setzt auf Paymit

(Quelle: Paymit)

Swisscom stampft Tapit ein und setzt auf Paymit

(Quelle: Paymit)
5. August 2015 - Swisscom stampft den eigenen Mobile-Bezahldienst Tapit ein – und kooperiert stattdessen mit Six und Schweizer Banken, um deren Lösung Paymit voranzutreiben. Ziel ist, Paymit in der Schweiz als nationale Alternative zu internationalen Diensten zu etablieren.
Swisscom und Six spannen in punkto mobiles Bezahlen zusammen. Der Plan ist, mit der im Mai von Six, UBS und Zürcher Kantonalbank lancierten Lösung Paymit gemeinsam eine gesamtschweizerische Lösung zu etablieren. Swisscoms eigener Dienst Tapit, der erst vor rund einem Jahr lanciert wurde, soll hingegen bis Sommer 2016 eingestampft werden. "Trotz intensiver Bemühungen lag die Zahl aktiver Nutzer und Kreditkartenanbieter bei Tapit klar unter den Erwartungen", heisst es in einer Swisscom-Mitteilung.

Mit Paymit können Nutzer aktuell Geld via Smartphone senden und empfangen. Ab 2016 sollen Nutzer damit aber auch in Läden oder Onlineshops zahlen können, wobei der fällige Betrag in Echtzeit vom Konto oder der Kreditkarte abgebucht wird. Darüber hinaus ist vorgesehen, Marketinginstrumente in den Bezahldienst einzubauen, etwa das Sammeln von Treuepunkten zu ermöglichen oder Sonderaktionen einzuspielen – an dieser Entwicklung will sich vor allem Swisscom beteiligen.

Six und die bereits am Projekt involvierten Banken UBS, Zürcher Kantonalbank, Banque Cantonale de Genève, Banque Cantonale de Vaudoise, Luzerner Kantonalbank und Raiffeisen erhoffen sich dank der Partnerschaft mit Swisscom eine schnelle Etablierung von Paymit im Schweizer Markt. Damit das gelingt, will Swisscom auch kleinere Banken an den Service anbinden. "Wir glauben an den Finanzplatz Schweiz und wollen mit der nationalen Lösung ein Gegengewicht zu internationalen Playern bilden", kommentiert Swisscom-CEO Urs Schaeppi. (aks)

Kommentare

Donnerstag, 6. August 2015 Christian
Schade wir Tapit eingestellt. Nutze den Dienst regelmässung und es funktioniert zuverlässig und superschnell. Hoffe das Nachfolgeprodukt ist ebenso bedienerfreudlich. (kein Ensperren des Handys nötig)

Mittwoch, 5. August 2015 Erich
Endlich ein Hoffnungsschimmer, dass hierzulande so etwas wie "M Pesa" eingeführt wird. Habe den Nutzen in Kenya kennengelernt. Dort hat fast jeder ein M Pesa Konto. Zahlungen sind in Minuten gemacht, und überall möglich. Und es braucht nicht mal ein Smartphone, ein "normales" Handy reicht vollständig. Siehe auch https:/ / de.wikipedia.org/ wiki/ M-Pesa

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