Der Schweizer Software-Anbieter
Proton lässt einen Teil seiner bestehenden rund 500 Angestellten erneut zum Bewerbungsgespräch antraben. Dies
berichtet "404 Media", die Plattform hat laut eigenen Angaben Einblick in eine entsprechende interne E-Mail bekommen. Inhaltlich soll es dabei vor allem um die Nutzung von KI-Tools gehen. Und die daraus gewonnen Erkenntnisse sollen dem Schreiben nach wohl auch Konsequenzen in der Organisation nach sich ziehen: Auf Basis der Überprüfung könne es zu Änderungen in den Aufgabenbereichen und der weiteren Beschäftigung kommen.
Laut dem Bericht hat CEO Andy Yen (Bild) zu Beginn mit mehr als 40 Senior Leaders des Unternehmens entsprechende Gespräche geführt, um die KI-Strategie von Proton in die Wege zu leiten. Die Neuauflage der Bewerbungsgespräche mit einem deutlich breiteren Feld an Mitarbeitenden soll nun in den ersten zwei Novemberwochen abgehalten werden. Wer erneute Bewerbungsgespräche führen muss, ist nicht bekannt, es soll aber nicht alle Angestellten treffen. Man suche aber Leute, welche die Möglichkeiten von KI in bessere Produkte übersetzen und neue Arbeitsweisen umsetzen könnten und "die diesem Wandel mit Neugier, Urteilsvermögen und Dringlichkeit begegnen".
Im Schreiben räumt die Proton-Führung ein, dass der Prozess Unsicherheiten ins Unternehmen bringt. Man wolle aber transparent sein und Entscheidungen so bald wie möglich offen darlegen.
(win)