Der Schweizer Softwareanbieter
Proton erweitert seinen Passwortmanager Proton Pass um mehrere Funktionen zur Verwaltung und zum Schutz gespeicherter Zugangsdaten. Wie das Unternehmen
mitteilt, können Nutzer ihre Einträge neu in Ordnern und Unterordnern ablegen, darin suchen und sie per Drag-and-drop verschieben. Die Neuerungen werden in den kommenden Tagen schrittweise ausgerollt.
Die Ordnerfunktion steht in Proton Pass Plus, Family und Unlimited sowie in den Geschäftstarifen zur Verfügung. Nutzer des kostenlosen Angebots und von Pass Essentials können keine eigenen Ordner anlegen. Sie können diese jedoch in Tresoren verwenden, die ihnen von Nutzern eines kostenpflichtigen Abos freigegeben wurden. Einzelne Ordner lassen sich vorerst nicht teilen.
Überarbeitet wurde auch das automatische Ausfüllen. Nutzer können nun genauer bestimmen, auf welchen Websites und für welche Felder Proton Pass gespeicherte Angaben einsetzen darf. Zur Auswahl stehen unter anderem Regeln für übergeordnete Domains, Subdomains und einzelne Webadressen. Für bestimmte Adressen soll sich das automatische Ausfüllen auch vollständig sperren lassen.
Darüber hinaus prüft Proton Pass neu, ob gespeicherte Passwörter in bekannten Datenlecks aufgetaucht sind. Dazu vergleicht die Anwendung auf dem Gerät einen digitalen Fingerabdruck des Passworts mit einer Liste kompromittierter Passwörter. Bei einer Übereinstimmung erhalten Nutzer eine Warnung und können das betroffene Passwort ändern. Laut Proton erfolgt die Prüfung vollständig auf dem Gerät, sodass das Unternehmen keinen Zugriff auf die gespeicherten Passwörter erhält.
(dow)