Der Cloudspeicher von
Proton, genannt Proton Drive, lässt sich neu über die Kommandozeile bedienen: Proton bringt mit Proton Drive CLI eine Oberfläche, mit der sich die Funktionen von Proton Drive über eine Shell wie das Terminal, die PowerShell oder SSH steuern und via Script automatisieren lassen. Proton Drive CLI steht für Windows, MacOS und Linux in Form eines einzelnen Binary sowie als Quellcode zur Verfügung.
Bisher, so
Proton, musste man zur Nutzung von Proton Drive als Teil eines automatisierten Workflows manuelle Arbeit leisten oder ein Reverse Engineering der Interne von Drive durchführen. Mit der neuen CLI entfällt dies. Als Beispiel für solche Workflows nennt der Anbieter das Hochladen von Dateien nach dem Ende eines Build-Prozesses, die Sicherung von Ordnern nach Zeitplan oder das Einladen von Prüfern. Auf diese Weise lassen sich Dateien nach einem Release automatisch veröffentlichen, vor einem Audit Snapshots eines freigegebenen Ordners erstellen oder der Zugriff entziehen, wenn jemand das Unternehmen verlässt.
Zu Beginn deckt die CLI die wesentlichsten Funktionen ab, darunter An- und Abmelden, Durchsuchen und Verwalten von Dateien und Ordnern und die Verwaltung von Freigaben und Einladungen. Später sollen weitere Funktionen hinzukommen, darunter der Umgang mit Fotos und Alben, Freigabe von Dateien und Ordnern über einen öffentlichen Link sowie Multi-Konto-Unterstützung für grössere Teams und Managed Service Provider.
(ubi)