Mit den frisch lancierten Produkten
Proton Workspace und Proton Meet, bisher in Beta und jetzt allgemein freigegeben, tritt der Schweizer Anbieter Proton gegen Google und Microsoft an und will damit ein Stück digitale Souveränität offerieren. Proton Workspace – schon vom Namen her an Google-Workspace erinnernd – fasst die Proton-Dienste Mail, Calendar, Drive, Docs, Sheets, Meet, VPN und Pass sowie je nach Variante Protons KI-Chatbot Lumo AI in einem Abonnement zusammen. Gegenüber Google Workspace und Microsoft 365 führt Proton verschiedene Vorteile an, darunter standardmässige End-to-End Verschlüsselung, vollständig Open-Source-basiert, ausserhalb der US-Gerichtsbarkeit und werbefrei. Das Angebot werde zudem nicht von Investoren kontrolliert und enthalte eine VPN-Lösung und einen Passwortmanager.
Proton Workspace ist in den Varianten Standard (12.99 Franken pro User und Monat) und Premium (pro User monatlich 19.99 Franken) erhältlich. Die Premium-Variante bietet 20 statt 15 benutzerdefinierte E-Mail-Domains, 3 TB Speicherplatz pro Benutzer, Zugang zu Lumo AI sowie weitere Vorteile. Wer den vollen Funktionsumfang von Workspace nicht benötigt, aber regelmässig Online-Meetings abhält, kann den Collaboration-Dienst Proton Meet, ebenfalls frisch der Betaphase entwachsen, separat abonnieren. Neben der Gratisversion mit 60 Minuten pro Meeting für maximal 50 Teilnehmende bietet Proton den Service in den erweiterten Varianten Professional, Standard und Premium mit unterschiedlicher Featurebreite zu Monatspreisen zwischen 7.99 und 19.99 Franken an. In der Maximalvariante Premium sind unter anderem 3 TB Speicherplatz pro Benutzer, Lumo AI, bis zu 250 Teilnehmende sowie Aufbewahrungsrichtlinien enthalten.
(ubi)