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Bayern will sich von Microsoft verabschieden
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Bayern will sich von Microsoft verabschieden

In Bayern hat sich die Regierung für einen souveränen Arbeitsplatz entschieden. Die Alternativen zu proprietärer Software werden nun gestestet, um eine Pilotlösung zu erstellen.
28. Mai 2026

     

Immer mehr Länder und Behörden in Europa wollen sich von Microsoft-Software verabschieden. Wie "Winfuture" meldet, hat man sich jetzt auch im Freistaat Bayern dazu entschieden, der digitalen Souveränität mehr Gewicht beizumessen. Wie das Digitalministerium bekannt gegeben hat, will man fortan auf einen "souveränen Arbeitsplatz" setzen und bereits bis zum 31. März 2027 sollen digital souveräne Alternativen zu proprietärer Arbeitsplatzsoftware zur Verfügung stellen.

"Digitale Souveränität ist eine zentrale Zukunftsfrage für unseren Staat und seine Verwaltung", erklärt Digitalminister Fabian Mehring. "Weil digitale Infrastruktur längst die Welt im Innersten zusammenhält, müssen wir sie krisenfest gestalten. Dazu gehört es, unsere Behörden unabhängiger von Unternehmen aus Übersee zu machen, die unserer Verwaltung den sprichwörtlichen Stecker ziehen könnten.“


Bayern setzt beim Umbau auf einen modularen Ansatz. Zunächst soll ein souveräner Basisarbeitsplatz aufgebaut werden, der dann schrittweise erweitert werden soll. Beginnen will man in Mehrings Digitalministerium. Mitarbeitende sollen in den nächsten Monaten verschiedene souveräne Angebote im täglichen Geschäftsbetrieb testen und Erfahrungen sammeln.

Nach der Entwicklung und Erprobung einer Pilotlösung soll im Laufe des kommenden Jahres bereits ein Fünftel der Belegschaft mit der neuen Lösung arbeiten. (rd)




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