Der Bund gab 2025 rund 1,66 Milliarden Franken im IKT-Bereich aus. Dies ist dem Bericht über das Beschaffungswesen der Bundesverwaltung 2025 zu entnehmen. Der Bereich IKT nimmt damit einen Anteil von 25 Prozent des Vertragsvolumens im Jahr 2025 ein – ein Plus von 2 Prozentpunkten. Diese Zunahme lasse sich vor allem mit der Beschaffung der Microsoft-Lizenzen bis 2027 erklären, wie es im Bericht heisst. Derweil nahm das Rechnungsvolumen um 132 Millionen auf 1,46 Milliarden Franken ab, was jedoch methodische Gründe hat: Die Beschaffungskategorie Ausbildungssysteme wird seit Anfang 2025 nicht mehr der IKT, sondern dem Bereich Waren zugeordnet.
Der Bereich IKT liegt damit auf Platz zwei der grössten Beschaffungsbereiche des Bundes, nur die Kategorie Bau ist mit einem Anteil von 40 Prozent und einem Volumen von rund 2,65 Milliarden Franken grösser. Hinter der Kategorie IKT folgen Waren (1,52 Mia. Franken, 23 %) und Dienstleistungen exklusive IKT und Beratung (629 Mio. Franken, 9 %).
Der mit Abstand grösste Teil der IKT-Kosten entfällt auf Personaldienstleistungen exklusive Personalverleih (12,2 % des gesamten Vertragsvolumens), danach folgen Software und Lizenzen (3,9 %), militärische Informatikdienstleistungen (3,3 %), Hardware (1,8 %), Führungs- und Informatiksysteme (1,5 %) sowie Hard- und Software und Lizenzen im Bereich Nationalstrassen (1 %). Die restlichen IKT-Kategorien rangieren allesamt deutlich unter einem Prozent des gesamten Vertragsvolumens.
Der mit Abstand grösste Lieferant im IKT-Bereich ist
Microsoft. Knapp 136 Millionen Franken flossen 2025 nach Redmond. Microsoft liegt damit sogar auf Platz 4 der Anbieter mit den höchsten Vertragsvolumen des vergangenen Jahres über alle Bereiche hinweg. Dahinter folgen im IKT-Bereich
Adnovum (86,2 Mio. Franken),
Swisscom (78,3 Mio. Franken),
Novo Business Consultants (66,4 Mio. Franken) und
Ruag (59 Mio. Franken). Die restlichen 1,234 Milliarden Franken flossen an die übrigen Lieferanten.
Hier gibt’s den Bericht zum Download.
(win)