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Bundesverwaltung streicht wegen knapper Mittel zwei von sechs KI-Massnahmen
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Bundesverwaltung streicht wegen knapper Mittel zwei von sechs KI-Massnahmen

Dem Bund stehen zwei Millionen Franken für die Erarbeitung von KI-Strategiemassnahmen zur Verfügung. Aufgrund der limitierten Mittel wird nun von acht auf sechs Massnahmen reduziert.
21. September 2026



Die Bundesverwaltung hat Anpassungen an ihren KI-Strategiemassnahmen vorgestellt. Derzeit laufen über alle Departemente und der Bundeskanzlei (BK) hinweg 116 KI-Projekte, eine Liste mit allen laufenden Projekten pflegt der Bund an dieser Stelle.

Da die zur Verfügung stehenden Mittel begrenzt seien, habe man einzelne unterstützende Massnahmen streichen müssen. Von ursprünglich acht bleiben damit nun sechs Massnahmen, die fortan im Zentrum stehen. Konkret stehen zwei Millionen Franken für die unterstützenden Strategiemassnahmen bereit. Mit den Massnahmen sollen die Ämter unterstützt werden, ihre KI-Lösungen zielgerichtet und rascher einsetzen zu können.
Die Bundeskanzlei publiziert eine Roadmap für die KI-Massnahmen, der sogenannte Umsetzungsplan, hier als PDF zum Download zur Verfügung. Die sechs Massnahmen, die bestehen bleiben, sind:

• Stärkung der Koordination in der Bundesverwaltung im Bereich KI
• Schaffung und Weiterentwicklung von zielgruppengerechten Aus- und Weiterbildungsangeboten
• Operationalisierung und Integration der KI-spezifischen Prinzipien und Vorgaben in die bestehenden Governance-Konzepte der Bundesverwaltung
• Bereitstellung eines generativen KI-Systems für eine Vielzahl von Anwendungsfällen
• Klärung des rechtlichen Rahmens mittels eines Berichts
• Erfassung des Potenzials von KI


Die beiden Massnahmen, die mit der neu priorisierten Liste hinausgeschoben wurden, sind der Aufbau eines KI-Marktplatzes sowie die Erarbeitung eines Handbuchs für den Einsatz von KI-Systemen. (win)


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