Täglich grüsst das Murmeltier: Eine KI von
Meta ist unbeaufsichtigt durchs Internet gestreift und hat andere Firmen gehackt. Die Facebook-Mutter gesellt sich damit zu den anderen Frontier-Labs, die ihre auf Cybersecurity spezialisierten Modelle, respektive deren Testumgebungen, offenbar nicht mehr richtig im Griff haben. Denn innert weniger als zwei Wochen
meldeten sowohl OpenAI als auch Anthropic vergleichbare Vorfälle.
Wie "CNN"
meldet, spricht Meta von einem "versehentlichen Fehler" des Partners Irregular im Testing, dank dem die KI in einem Test plötzlich Internetzugang bekam. Eine ähnliche Herleitung hatte bereits Anthropic für den Hacking-Fauxpas mit Claude gebraucht. Laut Irregular sei das Problem sogar das genau gleiche gewesen wie bei
Anthropic. Ein Whitepaper, das beim Testing-Partner in Arbeit ist, soll bald etwas mehr Licht ins Dunkel bringen. Im Fall von OpenAI hatte die KI über eine bisher unentdeckte Zero Day den Weg ins Netz gefunden.
Bei Meta ging der Unfall vom Modell Spark aus. Es habe nach Erlangen des Internetzugangs eine Sicherheitslücke ausgenutzt, um sich Zugang zu einem bisher nicht genannten Unternehmen zu verschaffen. Dort habe das Modell Änderungen an den internen Systemen vorgenommen.
(win)