Bei OpenAI gibt es ein Problem im Zusammenhang mit der KI-gestützten Entwicklungsumgebung Codex. Wird Codex zusammen mit GPT-5.6 genutzt, soll es vorkommen, dass Anwenderdateien aus dem Home-Verzeichnis gelöscht werden, so eine
Meldung von "Neowin". Darauf aufmerksam gemacht hat Tibo Scottiaux, Head of Core Products bei
OpenAI. Auf
X warnte er Kunden, dass man derzeit eine Handvoll Meldungen untersuche, wonach GPT-5.6 unerwartet Dateien gelöscht haben soll.
Nach bisherigem Erkenntnisstand kann das jeweils vorkommen, wenn der KI volle Zugriffsberechtigungen erteilt werden und Codex ohne Sandboxing betrieben wird. Das Fehlverhalten soll ebenfalls auftreten, wenn die Auto-Review-Funktion ausgeschaltet ist.
Dabei soll das KI-Modell versuchen, die $HOME-Umgebungsvariable zu überschreiben, um ein temporäres Verzeichnis anzulegen, lösche dann aber versehentlich stattdessen das $HOME-Verzeichnis.
OpenAI will nun die Hinweise im Zusammenhang mit den Zugriffsrechten optimieren, um den Usern bewusst zu machen, was die Einstellungen für Folgen haben. Laut Scottiaux soll der Fehler nur in seltenen Fällen auftreten. In den kommenden Tagen will OpenAI weitere Informationen zum Sachverhalt liefern.
(rd)