Der KI-Software-Engineering- Agent Codex lässt sich neu auch über die ChatGPT-App auf iOS und Android nutzen. Die App wird dabei laut der
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OpenAI nicht selbst zur Entwicklungsumgebung, sondern verbindet sich mit einem Laptop, einer Entwicklungsmaschine oder einer verwalteten Remote-Umgebung, auf der Codex läuft. Danach zeigt sie den aktuellen Stand der Arbeit an, etwa laufende Threads, Freigaben, Terminalausgaben, Testergebnisse, Screenshots und Codeänderungen.
Vom Smartphone aus können Nutzer Ergebnisse prüfen, Befehle genehmigen, Modelle wechseln oder neue Aufgaben starten. Dateien, Zugangsdaten, Berechtigungen und lokale Einstellungen bleiben laut Unternehmen auf dem Rechner, auf dem Codex ausgeführt wird. Die Verbindung läuft über eine sichere Relay-Schicht, damit die Maschine erreichbar bleibt, ohne direkt dem öffentlichen Internet ausgesetzt zu werden. Gedacht ist die Funktion vor allem für längere Aufgaben, bei denen Codex zwischendurch eine Entscheidung oder Freigabe braucht.
Auch für Teams wird Codex erweitert. Remote SSH ist nun allgemein verfügbar, damit Codex direkt mit verwalteten Entwicklungsumgebungen arbeiten kann. Zudem sind Hooks für Automatisierungen verfügbar, während Business- und Enterprise-Kunden programmatische Zugriffstoken erhalten.
Codex in der ChatGPT-App wird derzeit als Vorschau für iOS und Android ausgerollt. Die Funktion steht laut dem ChatGPT-Entwickler in allen unterstützten Regionen und für alle Tarife bereit, inklusive Free und Go. Voraussetzung ist ein Update der ChatGPT-App sowie der Codex-App auf MacOS. Die Unterstützung für Windows soll folgen.
(dow)