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Zoom hat mit Zoom Mate eine neue KI-gestützte Arbeitsoberfläche vorgestellt. Die Lösung soll Informationen aus Meetings mit Unternehmensdaten verknüpfen und Aufgaben über verschiedene Geschäftsanwendungen hinweg automatisieren. Zoom Mate basiert auf einem agentenbasierten KI-Ansatz.
Zu den zentralen Funktionen gehören die Suche nach Informationen über verschiedene Unternehmenssysteme hinweg, die automatische Erstellung und Aktualisierung von Aufgaben, Dokumenten und Berichten, die Koordination von Folgeaktivitäten nach Meetings sowie die automatische Aktualisierung von Datensätzen und Workflows in angebundenen Systemen. Für diesen Zweck lässt sich Zoom Mate in zahlreiche Unternehmenssysteme integrieren, darunter Servicenow, Salesforce und Workday.
Nach Angaben von Zoom kann Zoom Mate beispielsweise vor einem Meeting relevante Informationen aus Dokumenten und Projektsystemen zusammentragen, während des Gesprächs Kontext bereitstellen und anschliessend Aufgaben, Terminplanungen oder Aktualisierungen in Geschäftsanwendungen auslösen. Die Lösung richtet sich damit an verschiedene Unternehmensbereiche: Vertriebsteams können etwa CRM-Daten automatisch aktualisieren lassen, während Produktteams Projektinformationen aus unterschiedlichen Quellen zusammenführen und in Arbeitspläne überführen können.
Zoom Mate ist zunächst in Nordamerika verfügbar. Der Einstiegspreis liegt bei 20 US-Dollar pro Nutzer und Monat inklusive KI-Credits. Die Einführung in weiteren Regionen, darunter Europa, soll im Laufe des Jahres erfolgen.
(sta)