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Security-Bordmittel von Windows 11 genügen doch nicht
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Security-Bordmittel von Windows 11 genügen doch nicht

Microsoft weicht offenbar von der Behauptung ab, für die Systemsicherheit würden Windows-Bordmittel genügen. Der Konzern hat einen Blog-Beitrag gelöscht, in dem eben dies behauptet und Drittanbieter-Tools als Ballast abgetan wurden.
29. Mai 2026

     

Microsoft hat über Jahre immer wieder behauptet, die in Windows integrierten Funktionen zur Abwehr von Viren und Malware würden vollends genügen und Antiviren-Tools von Drittanbietern wurden als unnötiger Ballast abgetan. Aus bis anhin noch unbekannten Gründen rudert Microsoft nun zurück, wie "Neowin" aufgedeckt hat.

So hat Microsoft vor über einem Monat einen Artikel mit dem Titel "Beste Antiviren-Software für 2026: Der integrierte Windows-Schutz, den Sie brauchen" veröffentlicht, in dem implizit behauptet wurde, man brauche ausser den Bordmitteln eigentlich keine weitere Security-Software. Konkret behauptete Microsoft, man möge Security-Software von Dritten in Betracht ziehen, wenn es gelte, mehrere Geräte zu verwalten oder Geräte geteilt werden. Weiter heisst es, jedes weitere Tool erhöhe die Hintergrund-Aktivität und die Komplexität, weshalb man nur Tools einsetzen sollte, welche die Bedürfnisse wirklich abdecken.


Mittlerweile wurde der im Learning Center veröffentlichte Beitrag ohne Kommentar offline geschaltet und beim Aufruf des Links wird man auf die Portalseite weitergeleitet. Laut "Neowin" finden sich mittlerweile auf den Microsoft-Seiten gar keine Hinweise mehr, die sich gegenüber Drittanbietern von Security-Software kritisch oder abwertend äussern, weshalb vermutet wird, dass Microsoft hier grundsätzlich von den bisherigen Behauptungen abweicht. Der gelöschte Blog-Beitrag ist via Internet Archive nach wie vor abrufbar. (rd)


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