Der Schweizer Mail-Anbieter
Proton will es Gmail-Kunden erleichtern, auf den eigenen, auf Privatsphäre bedachten Service umzusteigen, und ermöglicht neu die Integration von Gmail in die eigene Oberfläche. Wie Proton in einem Blog Post
erklärt, werden durch die Aktivierung der Funktion Gmail-Nachrichten direkt in Proton Mail importiert. Neu eingehende Mails werden sodann automatisch im Proton-Mail-Posteingang angezeigt.
Weiter heisst es, im Gegensatz zu Gmail scanne Proton die Mails nicht, zeige keine Werbung an und nutze die Daten auch nicht für das KI-Training und die Profilerstellung. Im Gegensatz zu Gmail biete Proton auch mehr Privatsphäre, indem Tracker, Werbung und Spam aus den Mails herausgefiltert werden. Auch die Standortnutzung zur Anzeige personalisierter Werbung werde dadurch verhindert. Auch sei
Google durch die Einbindung des Gmail-Kontos in Proton nicht mehr in der Lage zu scannen, welche Mails gelesen werden und mit welchen man interagiere. Zudem profitiere man von der End-zu-End-Verschlüsselung, wenn mit anderen Proton-Kunden kommuniziert werde, wodurch Google ausgeschlossen werde und nicht mehr mitlesen könne.
Die Einbindung von Gmail in Proton soll schrittweise eingeführt werden.
(rd)