Die
Document Foundation, bekannt für das Open-Source-Büropaket LibreOffice, hat über die weitere Entwicklung der Office Suite informiert. Wie die Macher in einem Blog-Beitrag
mitteilen, will man auch künftig den Entwicklungsschwerpunkt auf die Desktop-Version der Suite legen und jährlich zwei Major Releases veröffentlichen.
Daneben habe man aber auch konstant Nachfragen nach einer Web- oder einer Mobile-Version des Office-Pakets. Die Entwicklung einer Online- und einer mobilen Version wird auf der Liste der bevorstehenden Herausforderungen denn auch an erster Stelle genannt. Mit der Entwicklung und dem Management des Projekts wurde Jonathan Clark beauftragt. Dieses umfasst die Weiterentwicklung eines Prototyps auf QT-6-Basis wie auch die Weiterentwicklung der Benutzeroberflächen sowie das Testen auf Android- und iOS-Emulatoren. Ebenfalls genannt werden Funktionen für die gemeinsame Bearbeitung auf Basis einer Client/Server-Architektur.
Ein konkreter Fahrplan zur Einführung einer Mobile-App oder einer Web-Version wurde nicht veröffentlicht.
Bei der Desktop-Version will die Document Foundation nach wie vor ein Augenmerk auf die Verbesserung der Benutzeroberfläche, die Sicherheit, die Entwicklung neuer Funktionen und die Verbesserung bestehender Features wie auch auf die volle Unterstützung des Open-Document-Formats legen.
(rd)