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KI gewinnt für Schweizer Top-Unternehmen rasant an Bedeutung
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KI gewinnt für Schweizer Top-Unternehmen rasant an Bedeutung

Vor nur zwei Jahren waren Begriffe rund um KI in den Geschäftsberichten von Schweizer Grossunternehmen nur vereinzelt zu finden. Innerhalb von nur zwei Jahren haben sich die Prioritäten offenbar verschoben, die Berichte sind teils gespickt mit KI‑verwandten Begriffen.
18. Mai 2026

     

Der KI-Boom hält weiter an und ist mittlerweile auch tief in der Schweizer Wirtschaft angekommen, wie ein Bericht der Nachrichtenagentur "AWP" zeigt. Sichtbar wird das etwa in den letzten Geschäftsberichten der 50 grössten börsenkotierten Schweizer Unternehmen: Dort findet sich das Wort "KI" achtmal häufiger als noch zwei Jahre zuvor. Insgesamt 37 Mal kommen 2025 KI-verwandte Begriffe in den Berichten vor, 2023 sei KI derweil nur "vereinzelt" thematisiert worden. Das, obwohl ChatGPT an diesem Punkt bereits seit rund einem Jahr für die Öffentlichkeit zugänglich war und die grosse KI-Welle schon seit einer Weile rollte.

Hervorgehoben werden im Bericht namentlich Adecco, Swisscom und Swissquote, wo der Begriff KI und verwandte Wörter mehr als 150 Mal (bei Adecco gar 227 Mal) genannt werden. Als Early Adopter gilt derweil der Banking-Software-Anbieter Temenos – dieser rückte bereits im Geschäftsbericht für 2020 das Thema KI in den Mittelpunkt, 2025 fanden sich 120 Nennungen von KI-verwandten Begriffen im Jahresbericht.


Einzelne Branchen werden aber auch als auffällig KI-resistent identifiziert. Dies sind laut "AWP" etwa die Luxusgüter-, die Immobilien- und die Transportbranche. (win)


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