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Aus 3 mach 2: Windows Insider Program wird entschlackt
Quelle: Microsoft

Aus 3 mach 2: Windows Insider Program wird entschlackt

Das Windows Insider Program unterscheidet künftig nur noch zwischen den zwei Kanälen Experimental und Beta. Und: Neu werden neue Features im Beta-Kanal nicht mehr nach und nach ausgerollt, sondern stehen sofort nach der Veröffentlichung eines neuen Builds zur Verfügung.
13. April 2026

     

Das kürzliche Qualitätsversprechen für ein zuverlässigeres, leistungsfähigeres und handwerklich verbessertes Windows ("Swiss IT Magazine" berichtete) wird allmählich konkreter. Zunächst wird das Windows Insider Program von Grund auf renoviert. Alec Oot vom Windows Insider Program Team erläutert, das es dafür genügend Gründe gibt: "Erstens ist die Struktur der Kanäle unübersichtlich geworden. Es war nicht klar, welchen Kanal man wählen sollte, je nachdem, was man sich von dem Programm erhoffte. Zweitens: Ihr lest in unserem Blog von einer neuen Funktion, aktualisiert euren PC – und sie ist nicht da. Diese Erfahrung, dass Funktionen zwar angekündigt werden, aber aufgrund unserer schrittweisen Einführung nur einige von euch sie erhalten, ist der grösste Kritikpunkt, den wir hören."


Neu besteht das Windows Insider Program deshalb aus zwei statt wie bisher drei Kanälen: Experimental und Beta. Der Experimental-Kanal fasst die bisherigen Kanäle Dev und Canary zusammen und bietet frühen Zugang zu Features, die noch in Entwicklung sind – unter dem Vorbehalt, das es in der weiteren Entwicklung der einzelnen Features zu Änderungen, Verzögerungen oder gar Absagen kommen kann. Der neue Beta-Kanal entspricht in etwa dem bisherigen und bietet eine Vorschau auf Features, die in den darauf folgenden Wochen allgemein veröffentlicht werden.
Die grosse Neuerung im Beta-Kanal: Microsoft macht Schluss mit der schrittweisen Einführung neuer Funktionen. Wenn ein Feature für Beta angekündigt ist und ein Beta-Insider das entsprechende Update geladen hat, sind die angekündigten Neuerungen sofort verfügbar. Es könne allenfalls sein, dass es im weiteren Verlauf zu kleineren Änderungen komme – das Feature als Ganzes bleibe aber erhalten. Sowohl im Experimental- als auch im Beta-Kanal können Insider zudem künfig die gewünschte Basisversion von Windows wählen, im Moment entspricht dies 25H2 oder 26H1.


Der Experimental-Kanal bietet darüber hinaus eine weitere Option an: Wer sich für "Future Platforms" entscheidet, erhält so früh wie möglich einen Preview Build von Windows, der allerdings nicht mit einer kommenden allgemein verfügbaren Version in Zusammenhang steht. "Dies richtet sich an Nutzer, die bei der Plattformentwicklung ganz vorne mit dabei sein möchten", betont Oot. Wer dagegen nur den frühestmöglichen Zugang zu neuen Features suche, solle bei einer Version bleiben, die mit einem Retail Build verknüpft ist. (ubi)


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