Laut einer Erhebung des US-IT-Dienstleisters Omnissa sorgen selbst minimale Störungen und Fehlfunktionen bei Apps und Betriebssystemen für eine Unterbrechung des Anwender-Workflows. Im Schnitt sollen Nutzer fast 24 Minuten benötigen, um sich wieder auf ihre Arbeit zu fokussieren. Im Rahmen der Erhebung wurde auch ermittelt, wie oft sich Störungen bei den beiden meistgenutzten Plattformen MacOS und Windows bemerkbar machen.
Als Windows-Nutzer ist man sich gewohnt, dass schon bald nach der Veröffentlichung und Einspielung der monatlichen Updates, sich das eine oder andere Problem bemerkbar macht. Je nachdem, welche Komponente gerade in Mitleidenschaft gezogen wird, sorgen die Unstimmigkeiten für grösser oder kleinere Verzögerungen und bremsen damit die Produktivität.
Gemäss der Omnissa-Erhebung ist die Apple-Plattform allerdings deutlich weniger von Fehlfunktionen betroffen als Windows. So ergab die Studie, dass Windows-Geräte 3,1 Mal häufiger einen erzwungenen Shutdown erfordern als MacOS-Rechner. Auch sollen Anwendungen auf einem Windows-System 2,2 Mal öfter abstürzen als auf einem Mac. Schliesslich soll es unter Windows 7,5 Mal so oft vorkommen, dass eine App hängen bleibt.
Die Untersuchung basierte auf aggregierten Telemetriedaten von Millionen von Endgeräten, im vergangenen Jahr erhoben wurden. Die Studie steht beim Anbieter zum
Download zur Verfügung.
(rd)