In den vergangenen Wochen haben sich Besitzer von Samsung-Notebooks und -Desktop-PCs zu Wort gemeldet und von Problemen mit ihren Geräten berichtet. Demnach hatten sie keinen Zugriff mehr auf das Laufwerk C:, das System meldete "Access is denied". In Folge war nicht nur der Datenzugriff blockiert, sondern auch verschiedene Programme und Funktionen nicht ausführbar. Betroffen sind wohl die Geräte NP750XGJ, NP750XGL, NP754XGJ, NP754XFG, NP754XGK, DM500SGA, DM500TDA, DM500TGA und DM501SGA sowie das
Samsung Galaxy Book 4.
Der erste Verdacht fiel aufgrund der zeitlichen Überschneidung auf das vergangene Woche ausgrollte Windows-Update ("Swiss IT Magazine"
berichtete). Eine
Recherche von "Windows Latest" zeigte jedoch, dass die ersten Beschwerden zu blockierten Laufwerken auf Samsung-Geräten bereits im Februar auftauchten, also weit vor Release des Updates. Daher ist dieses als Ursprung der Probleme auszuschliessen.
Das sehen auch die Redmonder so. Sie haben mittlerweile ein
Support-Dokument veröffentlicht, das Samsung selbst als Urheber der Störung ausmacht: "Microsoft und Samsung haben diese Berichte untersucht und sind zu dem Schluss gekommen, dass die Symptome durch ein Problem in der Samsung Galaxy Connect-App verursacht wurden."
Die betroffene Connect-Anwendung wurde in Folge vorübergehend aus dem
Microsoft Store entfernt, um weitere Installationen zu verhindern. Samsung hat zudem eine stabile Vorgängerversion der Anwendung erneut veröffentlicht, um ein Auftreten der Probleme auf weiteren Geräten zu verhindern. Die Wiederherstellungsoptionen für bereits betroffene Geräte sind laut Microsoft jedoch begrenzt. Beide Unternehmen arbeiten aber zusammen an Lösungsansätzen. Sobald hier Erfolge erzielt wurden, sollen diese über die Support-Seite von Microsoft veröffentlicht werden.
(sta)