Apple hat unlängst das Macbook Neo
vorgestellt, seit dem 11. März wird es ausgeliefert. Das Neo ist der mit grossem Abstand günstigste Laptop des Unternehmens und schlägt seit der Präsentation recht hohe Wellen. Und wenn man den Aussagen von Asus Co-CEO S.Y. Hsu Glauben schenken will, wird das Macbook Neo nun den Markt nachhaltig umkrempeln.
Der Asus-Executive kommentierte im Rahmen eines Investoren-Calls nämlich, dass der Launch eines so günstigen Produktes von einer Premium-Marke wie
Apple ein "Schock" für die Branche sei (
via "PC Mag"). Er ergänzte zwar noch, dass das Gerät sich wohl nur für den Medienkonsum eigne und eher iPad als Computer sei – zahlreiche Tests, die bereits im Netz zu finden sind, widersprechen da aber. Apple hat, so die meisten Tester, einen echten Herausforderer im Einsteiger-Bereich ins Rennen geschickt, ohne allzu viel des klassischen Apple-Schicks zu vernachlässigen. Bisher bekommt das Gerät beeindruckende Noten von den Testern.
Der grosse Kritikpunkt ist der Arbeitsspeicher, der nur 8 GB gross ist, weil im Macbook Neo der Mobile-SoC A18 verbaut ist. Erste Tester haben aber sogar Videos auf dem Gerät gerendert, was die Kritik von S.Y. Hsu, das Neo sei nur ein aufgebohrtes iPad, zumindest teilweise entkräftet.
Sowohl die Aussage des Asus Co-Chefs als auch von weiteren Branchenexperten lassen darauf schliessen, dass das Neo den Markt für Einsteiger-Laptops zumindest aufmischen wird. Ganz die Tatsache, dass die Preissteigerungen
aufgrund der Speicherkrise im Segment der Einsteiger-Laptops besonders starke Auswirkungen haben sollten, dürften viele Windows OEMs aktuell nervös werden.
(win)