Es ist bekannt, dass
Microsoft das klassische Outlook mit seiner gerätebasierten Datenverarbeitung durch das cloudbasierte "Neue Outlook" ersetzen will. Dies hat die Konsequenz, dass auch mit Outlook verwaltete E-Mail-Konten ausserhalb von Microsoft 365 samt ihren Zugangsdaten und Inhalten in der Microsoft-Cloud landen – was wohl nicht alle Nutzer gerne sehen. Auf April 2026 sollten nach dem ursprünglichen Fahrplan auch Enterprise-Kunden auf das neue Outlook umstellen müssen.
Jetzt gesteht Microsoft den Unternehmen eine Verlängerung zu. Neu ist die Umstellung für Enterprise-Kunden nun erst per 1. März 2027 zwingend, wie die Meldung
MC949965 Im Microsoft 365 Message Center kundtut (via merrill.net): "Die Opt-out-Phase für Enterprise-Umgebungen beginnt nun im März 2027 (zuvor April 2026), sodass Unternehmen 12 Monate Vorlaufzeit für die Vorbereitung haben."
In der zitierten Opt-out-Phase können Administratoren den Umschalter vom klassischen auf das neue Outlook bei Bedarf wieder aktivieren, sodass bereits umgestellte Nutzer bei Bedarf vorübergehend zur alten Version zurückkehren können. Die definitiv Migration auf die neue Lösung erfolgt dann über eine Policy, in der Administratoren den wird das Unternehmen passenden Fahrplan bestimmen können. Microsoft betont überdies, man solle die Nutzer darüber informieren, was zu erwarten ist, und die von Microsoft bestellten Ressourcen wie etwa den Adoption Kit einsetzen, um einen schmerzlosen Übergang zu gewährleisten.
(ubi)