Google hat letzten Freitag eine zwei Tage zuvor von Sicherheitrsforscher Shaheen Fazim entdeckte kritische Schwachstelle in seinem Browser Chrome gepatcht, die bereits aktiv ausgenutzt wurde. Angreifer können über die Sicherheitslücke
CVE-2026-2441 mithilfe einer manipulierten Webseite bösartigen Code innerhalb einer Sandbox des Browsers ausführen. Mit einem CVSS 3 Score von 8.8 gilt das Leck als hochriskant. Es handelt sich um eine Use-After-Free-Schwachstelle in der CSS-Verarbeitung des Browsers.
Nähere Details hat
Google nicht bekanntgegeben, ausser dass ein Exploit für das Leck im Umlauf ist. Es handelt sich um die erste dieses Jahr von Google gemeldete Zero-Day-Schwachstelle in Chrome. Betroffen sind Chrome-Versionen vor 145.0.7632.75. Wer in den Browsereinstellungen nicht automatische Updates aktiviert hat, sollte Chrome umgehend auf die neueste Version aktualisieren. Das Gleiche gilt, sobald entsprechende Updates verfügbar sind, für andere Chromium-basierte Browser wie Edge, Brave, Opera und Vivaldi.
(ubi)