Wer ohne Einwilligung in expliziten Bildern in der Google-Suche auftaucht, soll Suchtreffer künftig einfacher entfernen lassen können. Dafür führt
Google einen neuen, vereinfachten Prozess ein, mit dem Betroffene mehrere Bilder gebündelt melden, zusätzliche Schutzmassnahmen aktivieren und den Status ihrer Anfragen zentral nachverfolgen können.
Der Einstieg erfolgt direkt beim jeweiligen Bild: Über das Drei-Punkte-Menü wählen Nutzerinnen und Nutzer "Ergebnis entfernen" und danach "Es zeigt ein sexuelles Bild von mir". Anschliessend führt ein Formular durch die Anfrage.
Neu ist
laut dem Konzern auch, dass sich mehrere Treffer in einem Schritt einreichen lassen. Statt jedes Bild einzeln zu melden, können Betroffene mehrere Ergebnisse auswählen und gemeinsam über ein einziges Formular übermitteln.
Zusätzlich geht es Google zufolge nicht nur um das Entfernen bereits sichtbarer Treffer. Im neuen Verfahren lassen sich Schutzvorkehrungen aktivieren, die ähnliche explizite Ergebnisse bei vergleichbaren Suchanfragen proaktiv herausfiltern sollen. Direkt nach dem Absenden der Anfrage zeigt Google zudem Links zu Organisationen an, die emotionale und rechtliche Unterstützung anbieten.
Im Bereich "Ergebnisse zu Ihnen" sollen Betroffene den Status ihrer Anfragen zentral im Blick behalten können. Zusätzlich verschickt Google E-Mail-Benachrichtigungen, sobald sich der Status ändert. Die Funktion wird in den kommenden Tagen in den meisten Ländern eingeführt und soll später auf weitere Regionen ausgeweitet werden.
(dow)