Seit Anfang Jahr gelten für Lehrlinge, die den Beruf ICT-Fachfrau/-mann EFZ ergreifen wollen, eine neue Bildungsverordnung wie auch ein neuer Bildungsplan. Mit der vom Verband ICT-Berufsbildung Schweiz durchgeführten Überarbeitung der 2018 eingeführten Grundausbildung will man sie "an den aktuellen und künftigen Bedürfnissen von Wirtschaft und Verwaltung ausrichten", wie es in einer Mitteilung heisst. Damit wurde die 3-jährige Ausbildung erstmals der obligatorischen 5-Jahres-Überprüfung unterzogen.
Mit den Anpassungen werden die Kompetenzen zur Umsetzung von Sicherheitsstandards, zur Sensibilisierung der Benutzer/innen zum Datenschutz sowie zur systematischen Automatisierung von ICT-Prozessen verankert. Dazu wird Englisch neu in Sprachmodulen vermittelt, wobei Sprache und Fachinhalt im Kontext der Handlungskompetenz kombiniert werden. Ausserdem wurde der Umfang der vorgegebenen praktischen Arbeit (VPA) auf 6 Stunden reduziert und mit einem Fachgespräch ergänzt.
Lehrbetriebe können sich ab kommendem März bei regionalen Implementierungsveranstaltungen, die durch die kantonalen Amtsstellen durchgeführt werden, im Detail über die Neuerungen informieren.
(rd)