Wie die meisten Softwarehersteller ist auch
Adobe bestrebt, KI an allen Ecken und Enden der Produktpalette zu implementieren. Wie der Konzern diese Woche bekanntgegeben hat, vermag das PDF-Werkzeug Acrobat neu aus einem PDF-Dokument mithilfe von KI eine Präsentation zu erstellen.
Hierfür lassen sich Daten wie Finanzberichte, Produktbeschreibungen oder Webseiten in PDF Spaces hochladen. In einem nächsten Schritt werden die Informationen analysiert und der KI-Assistent erstellt via Adobe Express eine Gliederung. Sodann lässt sich aus einer Bibliothek mit Präsentationsdesigns das passende Outfit auswählen und der Assistent erstellt die Präsentation. Diese lässt sich sodann den einen Wünschen anpassen. Darüber hinaus verfügt Acrobat neu über eine chatbasierte KI, mit der sich PDF-Aufgaben via Prompt-Anweisungen erledigen lassen.
Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, sich via Acrobat einen Podcast generieren zu lassen. Auch hier werden zuerst die Dokumente, Notizen oder Transkripte in einen PDF-Bereich gezogen, worauf die Informationen zu einer wie Adobe verspricht "ansprechenden Zusammenfassung im Podcast-Stil" zusammengefasst, die man dann "im Auto oder beim Gassi gehen mit dem Hund" anhören soll.
Alle genannten KI-Funktionen stellt Adobe in Acrobat Studio zur Verfügung. Derzeit sind die Funktionen allerdings erst in englischer Sprache verfügbar; weitere Sprachversionen sind in Planung.
(rd)