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KI treibt bis 2030 intelligenteres Geschäftswachstum voran
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KI treibt bis 2030 intelligenteres Geschäftswachstum voran

Während KI heute primär auf Produktivitätssteigerung fokussiert ist, soll sie in den nächsten Jahren zunehmend der Innovationen dienen. In einer globalen Studie von IBM wurden auch Schweizer Führungskräfte zum Thema befragt.
19. Januar 2026

     

Gemäss einer neuen Studie des Institute of Business Value von IBM erwarten 73 Prozent der befragten Schweizer Führungskräfte, dass bis 2030 einen bedeutenden Beitrag zu Ihrem Umsatz leisten wird. Für die aktuelle Zeit rechnen nur 30 Prozent der Befragten damit. Auch für den Zeitraum 2030 haben allerdings nur 20 Prozent der Schweizer Befragten eine klare Vorstellung davon, woher der zusätzliche Umsatz kommen wird. Die Investitionen in KI nehmen demnach dessen ungeachtet zu, die Schweizer Befragten rechnen mit einer Steigerung um 156 Prozent. Gleichzeitig befürchten 68 Prozent der in der Schweiz befragten Entscheidungsträger, dass ihre KI-Anstrengungen wegen mangelnder Integration in die Aktivitäten des Kerngeschäfts scheitern werden.

Aktuell sind die KI-Ausgaben in den Schweizer Unternehmen zu 45 Prozent auf Effizienzsteigerung fokussiert. Bis 2030 erwarten Schweizer Führungskräfte, dass 63 Prozent der Ausgaben für künstliche Intelligenz der Innovation dienen. Passend dazu meinen 55 Prozent der Schweizer Befragten, das sich bis 2030 Wettbewerbsvorteile eher durch Innovation als durch Ressourcenoptimierung erzielen lassen. Und 55 Prozent der Schweizer Führungskräfte planen, den Wert der dank KI erzielten Produktivitätssteigerungen in Wachstumsinitiativen zu reinvestieren. Generell sind die Befragten der Ansicht, dass KI bis 2030 die Produktivität weltweit um 42 Prozent steigern wird. Unter den befragten Schweizer Führungskräften denken 65 Prozent, dass die durch KI möglichen Steigerungen der Produktivität bis dann umgesetzt sein werden.


Technologisch gesehen wichtig liegt der Wettbewerbsvorteil für 50 Prozent der Schweizer Befragten in der Ausgereiftheit der Modelle, aber nur 35 Prozent ich habe eine klare Vorstellung davon, welche KI-Modelle sie bis 2030 benötigen werden. Demgegenüber erwarten 73 Prozent der Schweizer Führungskräfte, dass ihre KI-Aktivitäten bis 2030 multimodellfähig sein werden, und 60 Prozent sind der Ansicht, das kleine Sprachmodelle die grossen Sprachmodelle übertreffen werden.

Mohamad Ali, Senior Vice President bei IBM Consulting Ist hoffnungsfroh: "KI wird Unternehmen nicht nur unterstützen, sie wird sie definieren. „Bis 2030 werden die Unternehmen, die sich durchsetzen, KI in jede Entscheidung und jeden Arbeitsablauf einfließen lassen. Sie werden über leistungsstarke KI-Ressourcen verfügen, schneller agieren als ihre Wettbewerber, Innovationen zügig auf den Markt bringen und mithilfe von Technologie und Automatisierung echte, messbare Geschäftsergebnisse erzielen." (ubi)


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