Health Care ist in der Schweiz am stärksten von Cyber-Attacken betroffen

Health Care ist in der Schweiz am stärksten von Cyber-Attacken betroffen

(Quelle: Check Point)
(Quelle: Check Point)
10. Januar 2022 - Insgesamt hat die Zahl der Cyber-Angriffe in der Schweiz 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 65 Prozent zugenommen. Besonders häufig attackiert werden dabei Anbieter aus der Health-Care-Branche, aber auch Anbieter aus den Bereichen Finance und Government.
Die Sicherheitsforscher von Check Point Research (CPR), der Forschungsabteilung von Checkpoint Software Technologies, haben ihren Jahresvergleich zu virtuellen Attacken veröffentlicht. Dieser basiert auf Daten aus der eigenen, weltweit vernetzten Threat Cloud und zeigt: Die Zahl der Angriffe auf Firmennetzwerke nahm im ganzen europäischen Raum stark zu (+68%). Während die Zunahme 2021 gegenüber Vorjahr in der Schweiz (+65%) und in Deutschland (+62%) in etwa gleich hoch ausfiel, war sie in Österreich jedoch fast doppelt so hoch (+117%). Die Branche, die in der Schweiz am häufigsten angegriffen wurde, war Health Care (+107%), gefolgt von Finance/Banking (+98%) und Government/Military (+86%).

Omer Dembinsky, Data Research Manager bei Check Point, weiss: "Die Zahl der Cyber-Angriffe erreichte gegen Ende des Jahres ihren Höhepunkt, was vor allem auf die Versuche zurückzuführen ist, die Sicherheitslücke Log4J auszunutzen. Neue Penetrationstechniken und Umgehungsmethoden haben es Hackern sehr viel leichter gemacht, bösartige Absichten zu verwirklichen." Weitere Ergebnisse des Jahresvergleichs findet man hier. (af)

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