Swisscom verspricht mit Internet-Booster 5G schweizweit 1 Gbit/s

(Quelle: Swisscom)

Swisscom verspricht mit Internet-Booster 5G schweizweit 1 Gbit/s

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18. November 2021 - Ab sofort gibt es bei Swisscom den Internet-Booster 5G. Dieser ergänzt das Kupferfestnetz mit Daten übers Mobilfunknetz und verspricht aktuell Bandbreiten bis 600 Mbit/s und ab Mitte 2022 bis 1 Gbit/s.
Swisscom lanciert den Internet-Booster 5G. Dabei handelt es sich um eine Ergänzung zum Internet-Angebot über die Kupferleitung, die auf dem Swisscom 4G- und 5G-Mobilfunknetz basiert. Mit dem Internet-Booster verspricht Swisscom schweizweit hohe Bandbreiten – zum Launch sollen sie bei bis zu 600 Mbit/s (Download) liegen, ab Mitte 2022 dann bei 1 Gbit/s. Möglich seien diese Geschwindigkeiten, weil der Internet-Booster die Bandbreiten des Fest- und des Mobilnetzes kombiniere und im Mobilfunknetz mehrere 4G- und 5G-Frequenzbänder aggregiere, erklärt Swisscom. Ein weiterer Vorteil der Kombination von Festnetz und Mobilfunk sei zudem die höhere Stabilität.

Installiert wird der Internet-Booster – das Gerät mit der Bezeichnung Fastmile 5G Receiver stammt von Nokia – am Fenster des Hauses respektive der Wohnung, und zwar an der Aussenseite. Mittels Kabel wird der Booster mit dem Heimrouter verbunden, der dann automatisch die zusätzliche mobile Bandbreite zur Verfügung stellt. Die Hardware kostet einmalig 149 Franken, für die Nutzung fallen keine weiteren monatlichen Kosten an. Für Privatkunden steht der Internet-Booster zusammen mit den Abos InOne Home Internet S, M und L bereit. Die Verfügbarkeit des Geräts am Wohnort kann an dieser Stelle geprüft werden, zudem ist es dort auch möglich, die künftige Internetgeschwindigkeit zu checken.

Einen ersten Internet-Booster hatte Swisscom bereits 2016 vorgestellt – dieser sorgte beim Launch für Bandbreiten von bis zu 40 Mbit/s, heute sind es bis zu 300 Mbit/s, wie Swisscom erklärt. (mw)
(Quelle: Swisscom)
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Kommentare

Sonntag, 21. November 2021 S. Bünzli
Swisscom kann, wie immer, schreiben was sie wollen. Erfahrungsgemäss ist es aufgrund der Praxiserfahrungen der vergangenen versprochenen Leistungen sicher so, dass aus 1GB im Normalfall keine 200Mbit werden, auch wenn man fast direkt neben der Sendebasis den Dienst empfängt. Es wäre deutlich ehrlicher den Konsumenten fair aufzuklären, und diese Dinge nicht im "praktisch unlesbaren" Bereich der Fussnoten zu hinterlegen. Es zeigt sich, dass diese Aussagen von "Einzelfällen" leider der Normalfall sind. Man kann erkennen, dass es nur darum geht, den Kunden einzulullen mit den grossen Versprechungen. Für mich als Wiederverkäufer ist es sehr mühsam, dem Abnehmer diese Sachlage zu erklären, wenn die Leistung (oft) nicht erreicht wird.

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