Die besten Arbeitgeber der Schweiz: IT-Branche dominiert

Die besten Arbeitgeber der Schweiz: IT-Branche dominiert

10. April 2014 - Die besten Arbeitgeber der Schweiz kommen praktisch durchs Band aus der IT-Industrie, so die jüngsten Ergebnisse einer Umfrage von Great Place to Work. An der Spitze liegen Cisco (Grossunternehmen), UMB (mittelgrosse Unternehmen) und Q-Perior (kleine Unternehmen).
(Quelle: SITM)
In Zürich wurden durch das Forschungs- und Beratungsinstitut Great Place to Work die besten Arbeitgeber der Schweiz basierend auf Mitarbeiterbefragungen gekürt. Ganz vorne in der Gunst der Mitarbeiter liegen dabei IT-Unternehmen. Sowohl in der Sparte Grossunternehmen (Cisco Systems) als auch bei den mittelgrossen Unternehmen (UMB) und kleinen Unternehmen (Q-Perior) steht jeweils eine Firma aus dem ICT-Umfeld an der Spitze, und auch sonst werden die vorderen Plätze primär von Arbeitgebern aus der ICT-Industrie belegt.

Bei Great Place to Work erklärt man sich das folgendermassen: IT-Unternehmen würden in der Schweiz seit Jahren um die grössten Talente kämpfen und darum mehr als andere Sektoren in die Arbeitsplatzkultur investieren, um qualifizierte Köpfe zu gewinnen und zu halten. Denn Mitarbeitende über Gehälter vom Wettbewerber abzuwerben, sei teuer. Deshalb ist Michael Hermann, Schweizer CEO von Great Place to Work, überzeugt: "Es ist längerfristig besser, besondere Arbeitsbedingungen zu bieten, um Mitarbeitende zu halten. In der Finanzindustrie etwa finden wir eine solche Verbundenheit selten. Dort werden die Mitarbeitenden oft nur über Geld gelockt – und gehen auch wegen Geld wieder."
(Quelle: SITM)
Cisco Systems Switzerland (Platz 1 – Grosse Unternehmen); 261 Mitarbeiter (Quelle: Cisco)
Microsoft Schweiz (Platz 2 – Grosse Unternehmen); 512 Mitarbeiter (Quelle: Microsoft)
Ebay (Platz 3 – Grosse Unternehmen); 251 Mitarbeiter (Quelle: SITM)
Autodesk Development (Platz 4 – Grosse Unternehmen); 271 Mitarbeiter (Quelle: Autodesk)
Accenture (Platz 7 – Grosse Unternehmen); 660 Mitarbeiter (Quelle: Accenture)
Zühlke Engineering (Platz 9 – Grosse Unternehmen); 423 Mitarbeiter (Quelle: Zühlke)
UMB (Platz 1 – mittelgrosse Unternehmen); 117 Mitarbeiter (Quelle: Unternehmens-Website)
Ergon Informatik (Platz 2 – mittelgrosse Unternehmen); 192 Mitarbeiter (Quelle: Ergon)
Netapp Switzerland (Platz 4 – mittelgrosse Unternehmen); 71 Mitarbeiter (Quelle: Netapp)
EMC Schweiz (Platz 5 – mittelgrosse Unternehmen); 233 Mitarbeiter (Quelle: EMC)
Adobe Switzerland (Platz 7 – mittelgrosse Unternehmen); 103 Mitarbeiter (Quelle: Adobe)
Haufe Umantis (Platz 10 – mittelgrosse Unternehmen); 84 Mitarbeiter (Quelle: Haufe)
Netstream (Platz 11 – mittelgrosse Unternehmen); 69 Mitarbeiter (Quelle: Netstream)
Q-Perior (Platz 1 – kleine Unternehmen); 49 Mitarbeiter (Quelle: Q-Perior)
ARP Management (Platz 2 – kleine Unternehmen); 40 Mitarbeiter (Quelle: ARP)
National Instruments Switzerland (Platz 3 – kleine Unternehmen); 23 Mitarbeiter (Quelle: National Instruments )

Positiv auf die Zufriedenheit des Einzelnen und damit auf seine Produktivität wirke sich aus, wenn Werte wie Glaubwürdigkeit, Respekt, Fairness, Stolz und Teamgeist im Unternehmen gelebt werden. Hermann: "Die Studienergebnisse zeigen immer wieder: Die zufriedensten Mitarbeitenden attestieren ihren Arbeitgebern insbesondere hohe Werte bei der Chancengleichheit und dem generellen Arbeitsklima. Zugleich sind diese Unternehmen auch überdurchschnittlich erfolgreich in ihrem Geschäftsfeld." Was sich im internationalen Vergleich zeige sei, dass Schweizer Arbeitnehmer überdurchschnittlich zufrieden mit ihrem Lohn seien. International gesehen würden Schweizer Unternehmen zudem über eine bessere Fehlerkultur und weniger unternehmenspolitische Reibereien verfügen, heisst es weiter. Und: Die Befragung habe durchs Band gezeigt, dass Frauen ihrem Arbeitgeber gegenüber signifikant kritischer eingestellt sind als ihre männlichen Kollegen.

In der Schweiz haben in diesem Jahr rund 80 Unternehmen an der Umfrage teilgenommen. Wo sich die Schweizer IT-Unternehmen platzieren konnten, entnehmen Sie unserer Bildergalerie. (mw)

Kommentare

Donnerstag, 10. April 2014 I. Walser
Cisco klingt irgendwie komisch. Das Unternehmen hat doch gerade Ihre Besten MA gekündigt welche angeblich zu teuer sind.

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