Eben Upton, CEO von Raspberry Pi, hat Preissteigerungen für bestimmte Produkte angekündigt. Es handle sich dabei um Produkte, die von den extrem gestiegenen Kosten für Speicher besonders betroffen seien: "Leider führt der Mangel an alternativen Bezugsquellen für 16 GB DRAM, der durch weitere anhaltende Komponentenengpässe noch verschärft wird, dazu, dass wir nun bei einigen unserer Produkte mit der höchsten Speicherdichte weitere Preiserhöhungen vornehmen müssen." Auch andere Unternehmen im Hardware-Sektor hätten Preise erhöhen müssen, entschuldigt er sich der Kundschaft gegenüber.
Konkret geht es in erster Linie um den
Raspberry Pi 5 mit 16 GB RAM. Bei diesem Modell erhöht sich der Preis um 80 US-Dollar, neu kostet das Modul somit 385 Dollar. Die Varianten des Raspberry Pi Compute Module 5 steigen jeweils um 40 Dollar, wie Der entsprechenden
Produktseite zu entnehmen ist. Wie bei bisherigen Preiserhöhungen habe man darauf verzichtet, die Preise über die gesamte Produktpalette hinweg generell zu erhöhen, und der All-in-One-Computer Raspberry Pi 500+, der ebenfalls 16 GB RAM bietet, sei nicht teurer geworden.
Upton rät potenziellen Käufern dazu, ihre Projekte darauf zu überprüfen, wie viel Arbeitsspeicher tatsächlich benötigt wird, um nicht unnötig für Speicher zu zahlen, den sie gar nicht brauchen. Infrage kommen dafür zum Beispiel Module mit geringerer Speicherdichte oder ältere Raspberry-Pi-Modelle. Ausserdem könne man Applikationen auf möglichst geringen Speicherbedarf hin optimieren, wozu Raspberry Pi einen
Leitfaden veröffentlicht hat.
(ubi)