Eine aktuelle Befragung zeigt, wie stark sich Security-Budgets in Unternehmen wegen KI derzeit nach oben verschieben. Das geht aus einer Befragung des Security-Spezialisten
Kaspersky hervor, im Rahmen derer Stimmen von mehr als 1800 IT- und Security-Entscheidern aus 18 Ländern eingeholt wurden.
Demnach schrauben 41 Prozent der Befragten ihre Security-Budget hoch, um der Gefahr gerecht zu werden, die von aktuellen KI-Systemen respektive deren Nutzung ausgeht. Risiken rund um KI werden von den Entscheidern in 19 Prozent der Fälle zu den gefährlichsten Faktoren in der Security gezählt. Damit ist KI nur noch unwesentlich hinter den üblichen Spitzenreitern Phishing (22 %) und Malware-Attacken (20 %).
Aber nicht nur durch KI gefundene Lücken oder gar automatisiert ausgeübte Angriffe sind eine Gefahrenquelle – auch die verantwortungslose Nutzung von KI-Produkten durch Mitarbeitende birgt Risiken. 31 Prozent der Befragten nannten die KI-Schatten-IT durch die unbedachte Nutzung privater Chatbot-Accounts im Unternehmen als Sicherheitsrisiko. 59 Prozent der Entscheider verbieten ihren Angestellten daher die Nutzung solcher Dienste mit eigenen Zugängen für ihre tägliche Arbeit.
(win)