Da Cyberkriminelle zunehmend KI für ihre Angriffe nutzen, sollte auch die IT-Security von Künstlicher Intelligenz profitieren.
Microsoft setzt diese Prämisse in einem neuen Sicherheitssystem Namens
Project Perception um. Das agentenbasierte System soll Sicherheitsrisiken kontinuierlich erkennen, bewerten und reduzieren, so die Mitteilung. Passend dazu präsentiert Microsoft unter dem Motto "World-class security at half the cost" sein erstes auf Cybersicherheit spezialisiertes KI Modell – es nennt sich
MAI-Cyber-1-Flash, wurde für die Analyse von Software-Schwachstellen trainiert und soll Modellen wie GPT-5.5 Cyber oder Claude Mythos 5 mindestens ebenbürtig sein. MAI-Cyber-1-Flash wurde im Rahmen der Multimodell-Strategie von Microsoft entwickelt, die laut dem Anbieter allgemeine Frontier- und spezialisierte KI-Modelle kombiniert.
Project Perception arbeitet mit drei Klassen von spezialisierten Agenten und koordiniert diese. Sogenannte Red Team Agents sollen Angriffswege und Schwachstellen erkennen, bevor sie ausgenutzt werden können. Blue Team Agents untersuchen Erkenntnisse und ordnen deren Sicherheitskontext ein – so soll bestimmt werden, was ein relevantes Risiko darstellt. Green Team Agents schliesslich greifen aktiv ein: Sie ergreifen Korrekturmassnahmen und sollen die Abwehr in der gesamten Umgebung stärken.
(ubi)